Argentinien entdecken - Selbstfahrer, Kleingruppen, individuell oder Kreuzfahrt

Der Perito-Moreno-Gletscher kracht und donnert, während riesige Eisblöcke in den türkisblauen Lago Argentino stürzen. Wenige Stunden später: Stille. 
Eine endlose Steppe, der Wind pfeift, ein einsamer Kondor zieht seine Kreise über den rötlichen Felsen der Ruta 40. Und am nächsten Morgen: Café cortado an einer kleinen Bodega in Mendoza, Weinreben bis zum Horizont, dahinter die schneebedeckten Gipfel der Anden.

Argentinien lässt sich nicht in ein Bild pressen. Es ist ein Land von schwindelerregender Weite — mit der subtropischen Dschungelwelt der Iguazú-Wasserfälle im Norden, den salzweißen Pampas, den farbenprächtigen Berglandschaften Nordargentiniens und dem windgepeitschten Patagonien im Süden. Wer Argentinien einmal erlebt hat, versteht: Dieses Land braucht Zeit und die richtigen Menschen, die einen hinführen.

Ihre Argentinien-Reise, Ihr Rhythmus
Viele unserer Argentinien-Reisenden wählen eine Selbstfahrertour — und das aus gutem Grund: Argentinien ist eines der faszinierendsten Länder der Welt, um auf eigene Faust unterwegs zu sein. Die Straßen sind gut, die Entfernungen groß und die Freiheit, spontan anzuhalten, wenn ein Schrotkegel-Felsen am Wegesrand leuchtet oder eine Schafherde die Ruta kreuzt, unbezahlbar. Ob auf der legendären Ruta 40 durch die Weite Patagoniens, entlang der Andenpässe im Norden oder durch die Seenlandschaft um Bariloche — als Selbstfahrer erleben Sie Argentinien so, wie es sein sollte: unverplant und unvergesslich.

Wer lieber mit Begleitung reist, ist bei einer unserer Privatreisen oder Kleingruppenreisen in besten Händen. Bei einer Privatreise gestalten wir die Route ganz nach Ihren Wünschen — mit einem persönlich ausgewählten lokalen Guide und einem Programm, das Luft zum Atmen lässt. Unsere Gruppenreisen sind ideal für alle, die die Begegnung mit Gleichgesinnten suchen und Argentinien gemeinsam entdecken möchten — begleitet von einem erfahrenen deutschsprachigen Reiseleiter.

Und wer noch weiter will: TAKE OFF bringt Sie auf Wunsch bis ans Kap Hoorn und in die Antarktis.

Warum Argentinien mit TAKE OFF?

Wir kennen Argentinien aus eigener Erfahrung und arbeiten seit Jahren mit lokalen Partnern zusammen, die das Land wirklich kennen. Das bedeutet für Sie: Routen, die die Highlights mit versteckten Schätzen verbinden, Unterkünfte, die wir selbst ausgewählt haben, und ein Team in Hamburg, das jederzeit für Sie erreichbar ist — auch wenn Sie gerade mitten in Patagonien stehen und der Wind Ihre Pläne durcheinanderwirft.

Ob Privatreise, Gruppenreise oder Selbstfahrertour — wir finden die Argentinien-Reise, die zu Ihnen passt.

Fragen Sie jetzt Ihre Reise nach Argentinien an!

Unsere Argentinienreisen für Sie - individuell geplant oder in der Kleingruppe

Paola Navarrete

Unsere Südamerika-Spezialistin Paola Navarrete kennt das Land aus eigener Erfahrung und ist von seiner Vielfalt begeistert. Ob entspannte Rundreise in kleiner Gruppe, individuelle Privatreise ganz nach Ihren Wünschen.
Sprechen Sie sie gerne persönlich an

Mail: pnavarrete@takeoffreisen.de 

Marc Bouché

Unser Südamerika-Spezialist Marc Bouché kennt das Land aus eigener Erfahrung und ist von seiner Vielfalt begeistert. Ob entspannte Rundreise in kleiner Gruppe, individuelle Privatreise ganz nach Ihren Wünschen. 
Sprechen Sie ihn gerne persönlich an

Tel.: 040 - 328 92 68 80

Mail: mbouche@takeoffreisen.de

Tipps und Infos für Ihre Argentinien Reise

Zahlen, Daten, Fakten zu Argentinien
Geo:Gesamtfläche Argentinien 2,78 Mio. km² (achtgrößtes Land der Welt), Einwohnerzahl ca. 46 Millionen. Das Land erstreckt sich über rund 3.700 km von Nord nach Süd — von der Grenze zu Bolivien und Paraguay bis zur Südspitze Feuerlands.
Klima:Argentinien umfasst zahlreiche Klimazonen. Im Norden (Jujuy, Salta, Iguazú) ist es subtropisch-feucht mit ganzjährig hohen Temperaturen. Die Anden im Westen sind trocken und kalt, das Seengebiet um Bariloche gemäßigt mit vier Jahreszeiten. Patagonien ist geprägt von starken Winden und kühlen Temperaturen selbst im Sommer; Feuerland und Ushuaia sind ganzjährig kalt und unbeständig. Die beste Reisezeit für Patagonien liegt zwischen November und März (Südsommer), für den Norden zwischen April und Oktober.
Gesundheit:Für die direkte Einreise aus Deutschland sind keine Pflichtimpfungen vorgeschrieben. Für Reisen in den Nordwesten (Salta, Jujuy) und in die Grenzgebiete zu Bolivien und Brasilien (z. B. Iguazú) empfiehlt das Auswärtige Amt eine Gelbfieberimpfung. In bestimmten Regionen besteht ein geringes Dengue-Risiko; Mückenschutz ist empfehlenswert. Für Hochgebirgsregionen (Puna, Andenübergänge) sollte die Höhenkrankheit eingeplant werden — eine langsame Akklimatisierung ist wichtig.
Währung:Argentinischer Peso (ARS); Währungsrechner
Ortszeit:ART (Argentina Time) = UTC−3; keine Sommerzeit
Entfernung:Luftlinie Deutschland ↔ Buenos Aires ca. 11.500 km; Flugdauer ca. 13–14 Stunden (in der Regel mit einem Zwischenstopp, z. B. in São Paulo, Madrid oder Paris).

FAQ - Argentinien - Einreise und Visum

Brauche ich als Deutscher ein Visum für Argentinien?
Nein. Deutsche Staatsangehörige können visumfrei nach Argentinien einreisen und sich bis zu 90 Tage im Land aufhalten. Ein gültiger Reisepass genügt — ein Personalausweis wird nicht akzeptiert. Der Reisepass sollte noch mindestens 6 Monate über das Reisedatum hinaus gültig sein.
Bitte informieren Sie sich vor Reiseantritt über die aktuellen Einreisebestimmungen beim Auswärtigen Amt, da sich Regelungen kurzfristig ändern können.

Was muss ich bei der Einreise beachten?
Der Reisepass muss bei Einreise vorgelegt werden; ein Personalausweis wird nicht akzeptiert.
Für die Einreise kann ein Nachweis über einen Rückflug oder Weiterreiseticket verlangt werden.
Die Einfuhr von frischen Lebensmitteln, Pflanzen und Fleischprodukten ist streng kontrolliert und teilweise verboten — entsprechende Zolldeklarationen sind auszufüllen.
Bei Reisen mit Minderjährigen ohne beide Erziehungsberechtigte wird eine notariell beglaubigte Reisegenehmigung des nicht mitreisenden Elternteils empfohlen.

Argentinien erstreckt sich über mehr als 3.700 Kilometer von Nord nach Süd — die beste Reisezeit hängt daher stark davon ab, welche Region Sie bereisen möchten.

Patagonien und Feuerland 
(z. B. Torres del Paine, Perito Moreno, Ushuaia): November bis März (Südsommer). In diesen Monaten sind die Tage lang, die Temperaturen angenehm und die meisten Trekking-Routen geöffnet. Zu beachten: Der patagonische Wind kann zu jeder Jahreszeit stark sein.
Buenos Aires: 
Ganzjährig bereisbar. Die angenehmsten Monate sind März bis Mai und September bis November, wenn die Temperaturen moderat sind und die Stadt nicht unter der Sommerhitze leidet.
Nordargentinien (Salta, Jujuy, Quebrada de Humahuaca): 
April bis Oktober. In diesen Monaten ist es trocken und angenehm warm. Die Regenzeit von November bis März kann Straßen und Zufahrten beeinträchtigen.
Iguazú-Wasserfälle: 
Ganzjährig bereisbar. Die Wasserfälle führen nach der Regenzeit (März bis Mai) am meisten Wasser und sind dann besonders imposant. Von Juni bis August ist es kühler, aber angenehm trocken.
Seengebiet (Bariloche, San Martín de los Andes): 
November bis März für Wanderungen und Wassersport; Juni bis September für Wintersport und Skifahren.

Die genannten Reisezeiten basieren auf langjährigen Klimadurchschnittswerten und dienen als allgemeine Planungshilfe. Das tatsächliche Wetter vor Ort kann abweichen.

Touristische Highlights
Welche Highlights sollte ich bei einer Argentinienreise nicht verpassen?

Patagonien: Gletscher, Granittürme und endlose Weite
Das Herzstück jeder Argentinienreise ist für viele Reisende Patagonien. Der Perito-Moreno-Gletscher im Los-Glaciares-Nationalpark ist einer der wenigen Gletscher der Welt, der noch wächst — das Kalben riesiger Eisblöcke in den türkisblauen See ist ein Naturschauspiel, das man so schnell nicht vergisst. Nicht weit entfernt liegt El Chaltén, das Trekking-Mekka Argentiniens, mit dem berühmten Fitz Roy als spektakuläre Kulisse. Auf der chilenischen Seite der Grenze wartet der Torres del Paine Nationalpark mit seinen ikonischen Granittürmen — ein Pflichtprogramm für jeden Patagonien-Reisenden.
Die Ruta 40: Argentiniens legendäre Fernstraße
Die Ruta Nacional 40 ist mehr als eine Straße — sie ist ein Versprechen. Über 5.000 Kilometer lang schlängelt sie sich von der Puna im Norden bis nach Feuerland im Süden, vorbei an Felsmalereien, verlassenen Estancias, bunten Bergketten und einsamen Dörfern. Wer Argentinien wirklich spüren will, fährt die Ruta 40 — am besten im eigenen Allradfahrzeug.

Nordargentinien: Farben, Kultur und Hochgebirge
Der Nordwesten Argentiniens ist landschaftlich und kulturell eine Welt für sich. Die Quebrada de Humahuaca, UNESCO-Welterbe, beeindruckt mit ihren farbenprächtigen Felsen und indigenen Dörfern. Salta gilt als schönste Kolonialstadt Argentiniens, und die Salinas Grandes — eine riesige Salzwüste auf über 3.400 Metern Höhe — sind ein surreales Naturwunder.

Buenos Aires: Tango, Kultur und Lebensart
Die argentinische Hauptstadt ist ein Kapitel für sich. Buenos Aires vereint europäisches Flair mit südamerikanischer Leidenschaft — breite Boulevards, prachtvolle Jugendstilbauten, lebendige Märkte und die allgegenwärtige Tangomusik in den Milongas der Altstadt. Ein Abend in einer echten Milonga, ein Asado mit Einheimischen und ein Bummel durch den Antikmarkt San Telmo gehören zum Pflichtprogramm.

Iguazú: Die gewaltigsten Wasserfälle der Welt
Die Iguazú-Wasserfälle an der Grenze zu Brasilien und Paraguay zählen zu den eindrucksvollsten Naturwundern der Welt. Rund 275 einzelne Fälle, der mächtigste davon die „Garganta del Diablo" (Teufelskehle), donnern hier in eine grüne Schlucht — eine Erfahrung, die keine Fotografie wirklich wiedergeben kann.

Halbinsel Valdés: Wale, Pinguine und Orcas
Die Halbinsel Valdés in Patagonien ist eines der bedeutendsten Wildtierreservate Südamerikas und UNESCO-Weltnaturerbe. Je nach Reisezeit begegnen Sie hier südlichen Glattwalen, Magellan-Pinguinen, Seelöwen, Elefantenrobben und — als absolutes Highlight — Orcas bei der Jagd am Strand.

Patagonien ist eine der letzten großen Wildnisse der Erde und bezeichnet keine eigenständige Nation, sondern eine Naturregion im äußersten Süden Südamerikas — sie erstreckt sich über beide Länder und liegt sowohl in Argentinien als auch in Chile.
Auf argentinischer Seite umfasst Patagonien die endlose Steppenpampa der Provinzen Neuquén, Río Negro, Chubut und Santa Cruz, den kalbenden Gletscher Perito Moreno, den Nationalpark Los Glaciares mit dem Fitz Roy sowie Ushuaia — die südlichste Stadt der Welt.
Auf chilenischer Seite gehören dazu das Seengebiet rund um Puerto Montt, die legendäre Carretera Austral mit ihren hängenden Gletschern, der spektakuläre Torres del Paine Nationalpark sowie Feuerland bis hinunter zum Kap Hoorn.

Die Region ist geprägt von Gletschern, Fjorden, Steppenpampa, Kondoren, Guanakos und Pumas — und gilt als eines der eindrucksvollsten Reiseziele der Welt. TAKE OFF bietet Ihnen alle Reiseformen in diese Wildnis: als Gruppenreise, Privatreise, Selbstfahrertour oder Schiffsreise durch die patagonischen Fjorde.

Ja — und das ist sogar eine der beliebtesten Reisevarianten bei unseren Gästen. Patagonien liegt auf beiden Seiten der Grenze, und eine Kombination beider Länder ermöglicht es, die Highlights der gesamten Region in einer einzigen Reise zu erleben.

Auf argentinischer Seite warten der kalbende Gletscher Perito Moreno, der Nationalpark Los Glaciares mit dem Fitz Roy bei El Chaltén sowie die Weinregion Mendoza am Fuß der Anden. Auf chilenischer Seite ergänzen der Torres del Paine Nationalpark, die Carretera Austral, das Seengebiet und die Atacama-Wüste das Bild zu einer großen Südamerika-Rundreise.

TAKE OFF bietet dafür mehrere bewährte Routen an:

Die Kleingruppenreise Auf der Panamericana Süd (24 Tage ab Frankfurt) führt von Valparaíso durch Chile und Argentinien bis zum Torres del Paine — als geführte Reise mit deutschsprachiger Begleitung.

Die Individualreise Argentinien und Chile intensiv (20 Tage ab Buenos Aires bis Punta Arenas) verbindet beide Länder auf einer maßgeschneiderten Privatroute — ganz nach Ihrem Tempo und Ihren Wünschen.

Wer den äußersten Süden nicht auslassen möchte, ergänzt die Reise mit der Kreuzfahrt rund um Kap Hoorn — einer Expeditionsfahrt auf einem kleinen Schiff durch die patagonischen Fjorde bis ans Ende der Welt.

FAQ - Argentinien - Sicherheit in Argentinien

Ist Argentinien ein sicheres Reiseziel?
Argentinien ist für die meisten touristischen Regionen ein gut bereisbares Reiseland. Wie in vielen lateinamerikanischen Ländern gilt es jedoch, einige grundlegende Vorsichtsmaßnahmen zu beachten.
In Buenos Aires und anderen größeren Städten sollte man auf Taschendiebstahl und Trickbetrug achten, besonders in belebten Touristenbereichen wie dem Stadtteil La Boca oder an Busbahnhöfen. Wertgegenstände sollten nicht offen getragen werden, und auf auffälligen Schmuck oder teure Kameras in der Öffentlichkeit sollte verzichtet werden.
In den touristischen Regionen Patagoniens, Nordargentiniens und des Seengebiets ist die Lage deutlich entspannter. 
Ein gesunder Menschenverstand und situationsangemessenes Verhalten sind die wichtigsten Reisebegleiter. 

Ist Argentinien sicher für Alleinreisende?
Ja, Argentinien ist grundsätzlich auch für Alleinreisende gut geeignet — insbesondere in den touristisch gut erschlossenen Regionen Patagoniens, des Seengebiets und des Nordens. Gerade auf unseren Selbstfahrertouren und Gruppenreisen sind Alleinreisende bestens aufgehoben: Sie sind nie wirklich auf sich allein gestellt, haben ein festes Programm als Rückgrat und treffen auf gleichgesinnte Mitreisende.
In Buenos Aires gelten für Alleinreisende dieselben Grundregeln wie in jeder anderen Großstadt: aufmerksam sein, sichere Stadtteile bevorzugen und nachts auf gut beleuchtete, belebte Straßen achten.

FAQ - Argentinien - Allgemeine Fragen

Argentinien ist eines der großen Fleischländer der Welt — und wer das einmal verstanden hat, isst anders. Ein paar Dinge sollten Sie auf keinen Fall verpassen:
Das Asado ist mehr als ein Grillabend — es ist ein gesellschaftliches Ritual. Rinderstücke, Würste (chorizos) und Innereien werden stundenlang über Holzkohle gegrillt und mit Chimichurri — einer Kräuter-Knoblauch-Öl-Sauce — serviert. Kein Besuch in Argentinien ist vollständig ohne ein echtes Asado.
Empanadas gibt es in jeder Provinz anders: in Salta mit Kartoffeln und Paprika, in Mendoza mit Oliven, in Buenos Aires klassisch mit Hackfleisch. Die Unterschiede sind ernster als man denkt — Argentinier streiten darüber mit Leidenschaft.

In Buenos Aires gehört ein Bife de chorizo — ein saftiges Rumpsteak — in einem der traditionellen Parrillas der Stadt zum Pflichtprogramm. Dazu ein Glas Malbec aus Mendoza, dem besten Rotwein Südamerikas.

Wer eine süße Pause braucht: Dulce de leche — eine streichzarte Karamellcreme — findet sich in Croissants (medialunas), Kuchen, Eis und auf dem Frühstückstisch. Und das Helado (Eis) in argentinischen Eisdielen, besonders in Patagonien mit deutschen und italienischen Einwanderertraditionen, hat Weltklasse-Niveau.

In Patagonien wiederum ist das Cordero patagónico — ein am offenen Feuer langsam gegartes Lamm — ein unvergessliches Erlebnis, das perfekt zur Landschaft passt: weit, wild und ursprünglich.

Die Straßenverhältnisse in Argentinien sind sehr unterschiedlich. Auf den wichtigsten Nationalstraßen und rund um Buenos Aires ist die Infrastruktur gut ausgebaut. Abseits der Hauptrouten — besonders auf der Ruta 40 und in Patagonien — sollte man mit unbefestigten Schotterpisten, Schlaglöchern und langen Strecken ohne Tankstellen rechnen. Für Selbstfahrertouren abseits der asphaltierten Straßen empfehlen wir grundsätzlich ein Allradfahrzeug.
Argentinien ist ein riesiges Land: Entfernungen sollten nicht unterschätzt werden. Was auf der Karte nach wenigen Zentimetern aussieht, können in der Realität mehrere Stunden Fahrzeit sein — besonders in Patagonien, wo Strecken von 300 bis 400 Kilometern ohne Ortschaft keine Seltenheit sind.
 

Argentinier sind herzlich, kontaktfreudig und stolz auf ihr Land. Ein paar Grundregeln helfen, die Begegnungen noch angenehmer zu machen.
Pünktlichkeit wird in Argentinien eher locker gehandhabt — Einladungen zum Essen beginnen selten zur angegebenen Zeit, und auch im Alltag ist eine gewisse Flexibilität Teil der Kultur. Begrüßungen erfolgen in der Regel mit einem Wangenkuss, auch unter Männern. Das Asado — das argentinische Grillfest — ist mehr als eine Mahlzeit; es ist ein soziales Ritual, dem man mit Geduld und Muße begegnen sollte.
Themen wie die Malvinas/Falklandinseln sollten im Gespräch mit Einheimischen mit Sensibilität behandelt werden — das Thema ist emotional und politisch bis heute präsent.