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Gabun - ein Naturparadies

Kultur- und Naturreise durch die primären Urwaldregionen Westafrikas

seltene Flora und Naturschönheiten
Unterbringung in Strandbungalows, in einer Lodge, in komfortablen Safari-Zelt-Lodges
landestypisches, nettes Mittelklassehotel
Aktivitäten und Wanderungen
erholsame Tage
exotische Tierwelt

Nirgends in Afrika kann man gleichzeitig Elefanten am Strand und Buckelwale im Meer beobachten! Entdecken Sie mit uns diese unwiderstehliche Kombination von Naturparadies und Tierleben unmittelbar am Äquator. Die spektakuläre Landschaft entdecken Sie zu Fuß, im Boot, im Geländewagen, aus der Luft und mit der Eisenbahn. Der Loango Nationalpark ist eine der landschaftlich wechselvollsten Regionen Zentralafrikas: Tropenwälder mit Grassavannen, idealer Lebensraum für Elefanten; Mangroven- und Papyrussümpfe, ideale Schlupfwinkel für eine große Anzahl an Lebewesen, u.a. haben Sie gute Chancen, während dieser Reise Waldlefanten, Mandrills, Schimpansen und Flachlandgorillas zu sehen! Im Sommer ziehen Buckelwale vor der Küste entlang und Riesenmeeresschildkröten legen ihre Eier am Strand ab.

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Highlights

  • Waldelefanten am Atlantik im Loango Nationalpark
  • Buckelwale vor der Küste
  • Eisenbahnfahrt durch authentisches Afrika von Libreville nach Lopé
  • Mandrills, Schimpansen und Flachlandgorillas im Lopé Nationalpark
  • Bunte Märkte und  Dorfleben
  • Besuch des von Albert Schweitzer gegründeten Urwaldhospitals


Reiseverlauf:


1. Tag Flug nach Libreville


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2. Tag Libreville – Gabunische Hauptstadt

Heute machen Sie erste gemeinsame Entdeckungen in der Hauptstadt und passen sich an Klima und Zeitverschiebung an. (F/ A)


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3.-6. Tag Nationalpark Loango

Transfer zum Flughafen und Weiterflug nach Gamba im Loango Nationalpark.
Mit einem Kleinflieger geht es von der Hauptstadt von der Atlantikküste entlang bis nach Gamba. Es ist beeindruckend, die Küste von der Vogelperspektive aus zu betrachten. Vor allem zum Schluss des Fluges, wo der Nationalpark Loango mit seinen über 300 Inseln überflogen wird, macht man sich im Kopf ein Puzzle und setzt die Inseln dort am Festland ein, wo sie vielleicht vor Hunderten von Jahren einmal abgetrennt wurden. Mit dem Boot geht es in kühler Fahrt durch die beiden Lagunen, die stellenweise nur durch ein paar Meter breite Landstreifen vom Meer getrennt sind. Vorbei an zahlreichen Inseln und Inselchen - einige bestehen nur aus einem Baum - geht die Fahrt noch eine gute Stunde bis nach Sette Cama, die Unterkunft für die nächsten Tage. Die Lage ist faszinierend. Die Terrasse der Lodge über der still daliegenden Lagune, 50 Meter dahinter tobt die Flut des Atlantiks. Sonst herrscht Stille. Man hört, sieht und riecht nur Natur. Die uns umgebende Vegetation ist vielfältig. Verschiedene Arten von Wald wechseln ab mit Savanne, Mangroven und ausgedehnten Sümpfen und Mooren. Der weiße Strand dehnt sich kilometerlang am Atlantik entlang. Am späten Nachmittag geht es auf die erste Pirschfahrt. Vögel kreisen über der Piroge. Fischreiher und stolze Pelikane setzen zum Flug an. Am Ende der Landzunge liegt der Atlantik. Heute Abend herrscht Flut. Mit der Piroge kommt man nicht weiter. Es geht zu Fuß dem Strand entlang weiter. Hier fliehen unzählige Krabben vor den nahenden Menschen. Die Kleinsten unter ihnen sind fast durchsichtig. Man glaubt, es sind Federn. Der Führer zeigt die Schlupflöcher der Tiere. Ein paar Schritte weiter stößt die Gruppe auf die Spuren eines Nilpferdes. Nilpferde verlassen, wie auch die Büffel und Elefanten, die Regenwälder und Süßwasser-Lagunen und genehmigen sich ein Bad im Meer. «Das Salzwasser spült das Ungeziefer der Tiere ab und ist eine sehr gute Therapie für deren Haut», erklärt der Führer. Nach einem fast einstündigen Fußmarsch ist eine mit Palmen bepflanzte Ebene oberhalb des Meeres erreicht. Der Führer macht auf mögliche Elefanten aufmerksam. Und, wirklich, da weidet Mutter Elefant mit zwei Jungen. So oder ähnlich verbringen Sie auch die nächsten Tage auf Pirsch in diesem paradiesischen Fleckchen der Welt und haben Chance Elefanten, Affen, Büffel, Flusspferde, Krokodile zu finden. (F/P/A)


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7.-10. Tag Der Lopé Nationalpark

Wir verabschieden uns vom Atlantik. Flug nach Libreville. Weiterfahrt mit der Eisenbahn nach Lopé. Fahrt im Geländewagen zur Lodge. Erholen Sie sich von der Reise am Pool oder bei einem kühlen Drink an der Hotelbar. Der Park war eines der ersten Gebiete in Gabun, das unter Naturschutz gestellt wurde. Während Pirschfahrten, zu Fuß, im Jeep oder in motorisierten Pirogen, kann sich der Gast im bereits erschlossenen Savannengebiet des nördlichen Teils des Parks aufhalten. Mehr als 1000 Mandrills wurden im Nationalpark gezählt. Somit gibt es in Lopé die weltweit größte Population dieser Pavianart. Weiter begegnet man auf diesen Touren Elefanten, Schimpansen, Pinselohrschweinen, Rotbüffeln, Meerkatzen, Gorillas und Antilopen. Es ist ein Erlebnis, mit dem örtlichen Führer durch den Wald zu schleichen, sich hin zu setzen und den Geräuschen zu lauschen, die Affen in der Nähe vermuten lassen. Allein die Pflanzenwelt ist einen Besuch wert. Die verschiedenen, in unserer Heimat unbekannten Bäume, Sträucher und Bodenpflanzen mit den sich zum Licht rankenden Stämmen beeindrucken sehr. Vogelgezwitscher und das Geplätscher eines nahen Baches lässt die moderne Industriewelt vergessen. Plötzlich  ein Geräusch. Ein grasender Büffel nähert sich. Ein einmaliges Erlebnis. Der Führer gibt Anweisungen, die Gruppe solle sich zurückziehen. Knackende Äste, der Büffel horcht auf und ergreift Zickzack schlagend die Flucht. Auf Safaris in Ost- und Südafrika zeigen sich die Herden mit unzähligen Tieren - hier auf der Pirsch beobachtet man die einzelnen Tiere in ihrer natürlichen Umwelt. Die Tiere werden nicht gehetzt, um vor die Kameras der Besucher zu gelangen. Die Gäste passen sich der Natur an und genießen das Gastrecht, das die wild lebenden Tiere geben. Beim Eingang des Parks entsteht ein kleines Freilichtmuseum. Die wichtigsten Pflanzen wurden angepflanzt und mit ihrer lateinischen Bezeichnung versehen. In den im traditionellen Hausbau aufgestellten Hütten werden Skelette, Schmetterlinge und Käfer gezeigt. Man kann sich nicht vorstellen, wie viele Kleintierarten wie Frösche, Schlangen, Spinnen usw. in einem Regenwald leben. Westlich der Lodge wurden Steingravuren gefunden, deren Alter auf über 400 000 Jahre geschätzt wird. Es sind damit die ältesten menschlichen Zeugnisse von Zentralafrika. (F/P/A)


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11.-12. Tag Mit dem Nachtzug nach Libreville

Mit dem Nachtzug kommen Sie in Libreville an und haben hier einen Ruhetag, wo Sie sich am Pool erholen können oder einen Spaziergang an den unendlichen Stränden machen. Am nächsten Reisetag besichtigen Sie die Hauptstadt. Die noch nach französischer Kolonialzeit aussehende Stadt hat nicht allzuviel zu bieten. Auf einer Stadtrundfahrt beeindrucken das Regierungsviertel mit seinen stattlichen Bauten, die Moschee und die mit Schnitzereien reich verzierte Kirche St. Michel. (F/A)


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13. Tag Das Urwaldhospital von Albert Schweitzer

Lambaréné verdankt seine Bekanntheit im In- und Ausland dem ungefähr 6 km vom Stadtzentrum auf einem kleinen Hügel am rechten Ufer des Ogooué liegenden Urwaldspital des Friedennobelpreis-Trägers Dr. Albert Schweizer (1875 - 1965). Wenn man auf das Spitalgelände fährt, fällt einem sofort die angenehme Sauberkeit und Ordnung dieses Ortes auf. Es ist fast ein bisschen, als ob man ein Heiligtum betritt.
Dabei helfen sicher auch die Ruhe, die ein Spital ausstrahlt, und die einmalige Lage der ganzen Anlage, die im Jahre 1913 als eine private Institution gegründet wurde. Im Wartesaal der Klinik und draußen auf der Grünfläche sitzen Patienten und deren Familie aus dem Dorf, der Region, dem ganzen Land. Der gute Ruf der Klinik bringt sie hierher. Es geht wie überall im Lande gemächlich zu. Auch hier kennt man keine Hektik. Es wird in einem der drei Operationsräume behandelt. Vor den Türen warten die Familienangehörigen der Patienten. Die Türe öffnet sich. Drei Operationsärzte mit Schutzmaske vor dem Mund kommen heraus und berichten den Wartenden über die gelungene Operation. 
Zur täglichen Arbeit gehören zwei bis drei Patienten mit Leistenbrüchen. Sie sind so zahlreich, dass man von einer Afrika spezifischen Krankheit sprechen kann.
Operationsräume sehen sich der ganzen Welt ähnlich. Die Operationsmethoden unterscheiden sich für einen Laien kaum. Was aber das Hospital in Lambaréné einzigartig macht, ist das Leben und Treiben außerhalb der Gebäude. Es gehörte zu einer von Dr. Albert Schweitzers Überzeugungen, dass Kranke zur Genesung ein gewohntes Umfeld brauchen und deshalb ihre Familie bei sich haben dürfen. Für die Kranken ist es von großer Wichtigkeit, hier ihren normalen Lebensgewohnheiten nachgehen zu dürfen. Die kulturellen Bedürfnisse der Afrikaner werden berücksichtigt. Für den Besucher ist es schwierig, zu unterscheiden, wer Patient ist und wer nur zur Familie gehört. Die ganze Anlage gibt den Eindruck normalen afrikanischen Lebens wieder. Nichts erinnert an ein anonymes, steriles, europäisches Spital. All diese Anpassung ans afrikanische Leben bringt auch mit sich, dass die Bewohner neben der modernen Medizin nach wie vor ihrem Medizinmann vertrauen. Denn der kennt schließlich noch uralte, wirksame Hausmittel, die immer helfen. Nehmen wir als einfaches Beispiel Zahnschmerzen. Da gibt es Zweige eines Baumes, die lassen oft den Schmerz vergessen oder von den Geistern mitnehmen.
Das Krankenhaus umfasst außer der chirurgischen und allgemein medizinischen Abteilung weiter eine Zahnklinik, ein Labor in welchem u.a. Therapie und Prophylaxe von Malaria erforscht werden. Weiter besteht eine Poliklinik, Kinder- und Frauenklinik, geriatrische und psychiatrische Stationen. Neben der Spitalanlage gibt es noch ein spezielles Dorf für Leprakranke, die hier mit ihrer Familie einem normalen Leben nachgehen. (F/P/A)


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14. Tag Der Akanda-Nationalpark

Im Nordosten der Hauptstadt Libreville an der Bucht des Mondah und Corisco liegt der Nationalpark Akanda. Der Park kann nur auf dem Wasserweg besichtigt werden. Am Rande der Stadt bei einheimischen Fischern mieten wir dessen motorisierte Piroge und lassen uns durch die hier in der Bucht fließenden Flüsse und Kanäle fahren. Links und rechts dicht am und im  Wasser wachsen Mangroven. Ein ideales Gebiet für unzählige Vogelarten, die hier ständig hausen oder während des europäischen Winters hierher ziehen.
Die weiten Sandbuchten mit seichtem Wasser sind der ideale Brutort der Wasserschildkröten, welche zur Eiablage von weit entfernten Orten wie Brasilien hier her kommen. Wo diese Tiere ihre Jungen aufziehen, ist eine einwandfreie Wasserqualität garantiert. Im Nationalpark leben in zwei kleinen Dörfern Fischer, welche auf traditionelle Weise den Fischfang tätigen. (F/P/A)


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15. Tag Rückflug


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