Selbstfahrertour Lofoten, Vesterålen und Senja

Wildes Norwegen

14 Tage ab/bis Tromsø

Reisebeschreibung

Diese 14-tägige Norwegen-Selbstfahrerreise mit TAKE OFF führt Sie durch das Herzstück des norwegischen Nordens — vom geheimnisvollen Senja, der 'Insel der Gegensätze', über die dramatischen Landschaften der Vesterålen bis hinein in das vielleicht meistfotografierte Archipel der Welt: die Lofoten. Teile der Strecke führen je nach gewählter Route über einige der ikonischen “Norwegischen Landschaftsrouten” und bieten neben atemberaubenden Panoramen auch teilweise spektakuläre Aussichtspunkte und kunstvoll designte Rastplätze mit überraschender Architektur. Am Ende wartet Tromsø, die lebendige Hauptstadt der Arktis, mit ihrer weltoffenen Hafenkultur und dem weiten Blick auf Fjorde und Schneefelder.

Sie bestimmen Ihre Route selbst, fahren in Ihrem eigenen Tempo. Im Sommer sind die Tage schier endlos, und viele Doppelübernachtungen lassen Zeit für Wanderungen und andere spannende Aktivitäten vor Ort. Ausgesuchte Unterkünfte sorgen dafür, dass Sie das Schlafen nicht vergessen.

Reiseablauf

Neu

Nach der Mietwagenübernahme am Flughafen von Tromsö führt Ihre erste Etappe südwärts vorbei an Fjorden, schneebedeckten Bergen durch Tunnel und über Brücken – immer im eigenartig hellen Licht des Nordens, das auch im Hochsommer eine besondere Qualität hat.

Über die Brücke auf die Insel Senja — Norwegens zweitgrößter Insel und einem der am wenigsten bekannten Juwelen im Norden — beginnt ein beeindruckender Landschaftswechsel. Die Westküste Senjas, der sogenannte Fjordgard-Bereich rund um Skaland, zählt zu den dramatischsten Küstenabschnitten Norwegens: Zackige Gipfel direkt am Wasser, kleine Fischerdörfer, die sich in Buchten schmiegen, und eine Stille, die in Nordeuropa zunehmend selten wird. (ca. 230 km, Alternativroute mit Fähre 130 km)

Hinweis: Gerne bauen wir ihnen einen Stopp auf Sommarøoy ein, dann geht die Fahrt per Fähre nach Senja.

Heute haben Sie Zeit, Senja zu erkunden. Die Insel trägt zu Recht den Beinamen 'Norwegen im Kleinen': Innerhalb weniger Kilometer wechseln sich sanfte Fjordlandschaften im Osten und dramatische, zerklüftete Westküste ab, die an die Lofoten erinnert. Auf jeden Fall lohnenswert ist die Fahrt auf der National Scenic Route Senja. Der Aussichtspunkt Tungeneset mit seinem markanten Holzsteg über den Felsen gehört zu den eindrücklichsten Punkten der Reise — besonders in den langen Abendstunden der Mitternachtssonne, wenn das Licht waagrecht über das Wasser streicht. Wer zu Fuß unterwegs sein möchte, findet rund um Bergsbotn und Husøy gut ausgeschilderte Wanderwege für jedes Konditionsniveau. (F)

Die Route zurück aufs Festland und weiter durch die Troms-Region bietet ruhige Fjordlandschaften, die nach der Dramatik Senjas fast meditativ wirken. Wer Zeit hat (je nach Routenwahl), legt einen Stopp in Harstad ein, der größten Stadt der Region mit einer lebhaften Hafenpromenade und der mittelalterlichen Trondenes Kirche — einer der nördlichsten Steinkirchen der Welt. Evenskjer, klein und unaufgeregt, liegt am Tjeldsund — einem schmalen Meeresarm, der Festland und die Halbinsel Hinnøya trennt. (ca. 180 km mit Fähre via Harstad , ohne Fähre ca. 235 km) (F)

Die Vesterålen — Nordnorwegens etwas ruhigerer Gegenentwurf zu den Lofoten — empfangen Sie mit sanften Hügeln, weiten Strandlandschaften und einer Atmosphäre, die weniger auf den Fotografen, mehr auf den stillen Beobachter zugeschnitten ist. Die Fahrt durch die Inselgruppe ist an sich schon ein Erlebnis: Brücken und kurze Fähren verbinden die Inseln zu einer Route, die immer wieder neue Ausblicke freigibt. Andenes liegt an der Nordspitze der Insel Andøya, umgeben von Torfmooren und dem offenen Polarmeer. Die weiße Kirche, der rote Leuchtturm, die Fischerboote im Hafen — und draußen, im tiefen Wasser vor der Küste, ziehen Pottwale ihre Bahnen. (ca. 200 km) (F)

Andenes ist einer der zuverlässigsten Orte weltweit für Walbeobachtungen. Die Gewässer vor der Küste bieten durch einen besonders tiefen Meeresgraben ideale Lebensbedingungen für Pottwale, die hier ganzjährig zu sichten sind. Ob per RIB-Boot für ein schnelles, nahes Erlebnis oder auf dem klassischen Beobachtungsschiff für eine ausgedehnte Ausfahrt von drei bis fünf Stunden — beide Varianten sind buchbar und für sich genommen ein unvergesslicher Moment. Wer nach den Walen noch Energie hat: Das neue Erlebnismuseum 'The Whale' (Eröffnung geplant für Juni 2027) bietet eine beeindruckende Begegnung mit der Welt der Meeressäuger — modern inszeniert und wissenschaftlich fundiert. Am Nachmittag lohnt ein Spaziergang zum Leuchtturm und ein Blick hinaus auf das offene Meer, das hier keine Küste mehr kennt bis zum Nordpol. (F)

Von Andenes aus führt die Route durch die grünen Täler der Vesterålen nach Stokmarknes — der Geburtsstadt der Hurtigrute. Wer wissen möchte, wie die legendäre Küstenroute entstand und was sie über Generationen für die Menschen Nordnorwegens bedeutete, findet im Hurtigrutemuseum die Antwort. Das alte Schiff 'Finnmarken' liegt hier im Originalzustand als begehbares Museumsstück — ein Stück Kulturgeschichte, das man in keinem anderen Museum der Welt so unmittelbar erleben kann. Tipp: einen Teil der Strecke können Sie auf der National Scenic Route Andoya zurücklegen. (ca. 130 km) (F)

Auf der Fahrt von den Vesterålen auf die Lofoten merken sie, wie die Landschaft sich ändert, die Luft klarer wird und die Berge näher rücken. Über die E10 — die 'Lofotenstraße', eine der schönsten Straßenverbindungen Europas und "norwegische Landschaftsroute"— öffnet sich ein toller Panorama nach dem anderen. Kabelvåg, die ältere und etwas ruhigere Geschwisterstadt des nahe gelegenen Svolværs, empfängt Sie mit nordischen Atmosphäre: das Wasser, die Boote, die Bergsilhouetten im Hintergrund, die roten Holzhäuser. (ca. 130 km, mit Fährfahrt 63 km) (F)

Die Region rund um Kabelvåg und Svolvær bietet eine Dichte an Erlebnissen, die für sich genommen eine eigene Reise rechtfertigen würde. Heute ist der Tag, an dem Sie wählen dürfen. Gerne buchen wir Ihnen auch Verlängerungsnächte hier! Die Sea-Eagle-Safari in den engen Trollfjord ist eines der spektakulärsten Naturerlebnisse Nordnorwegens: Das Boot gleitet in eine schluchtartige Wassergasse, die von senkrechten Felswänden begrenzt wird, während mit Glück Seeadler — mit bis zu 2,5 Metern Spannweite die größten Greifvögel Europas — über den Köpfen der Reisenden kreisen. Wer lieber auf dem Wasser paddelt: Seekajaktouren vor der Küste Henningsværs führen durch eine Welt aus kleinen Inseln, Felsdurchfahrten und stillen Buchten. Und wer einfach fahren und schauen will: Die Straße nach Henningsvær, auf einer schmalen Landzunge ins Meer gebaut, gehört zu den meistfotografierten Strecken Norwegens — und das aus gutem Grund. 

Je weiter südwestlich man die Lofoten durchfährt, desto stiller und urwüchsiger werden sie. Die E10 führt durch Orte, deren Namen man aus Reiseführern kennt — Leknes, Ballstad, Nusfjord — und die dennoch überraschen, weil kein Bild ihre tatsächliche Lage erfasst: immer zwischen Berg und Meer, immer knapper bemessen als man sich vorstellt. Mortsund, ein kleines Fischerdorf an der Südküste der Insel Vestvågøy, ist genau der Ort, den man nicht auf den meistfotografierten Listen findet — und genau deshalb einer der authentischsten Aufenthalte der ganzen Route. (ca. 75 km) (F)

Heute gehört der Tag den südlichen Lofoten. Wer unterwegs sein möchte, hat beste Möglichkeiten: Nusfjord, eines der ältesten und besterhaltenen Fischerdörfer der Lofoten, liegt nur wenige Kilometer entfernt — ein Ort, der trotz seiner Bekanntheit nichts von seiner Originalität eingebüßt hat. Noch weiter südwestlich wartet Å, das buchstäblich letzte Dorf der E10, mit einem kleinen Freiluftmuseum und dem Gefühl, wirklich am Ende einer Straße angekommen zu sein. Der Weg dorthin geht über Reine, eins der am meisten fotografierten Dörfer Norwegens – unbedingt am Aussichtspunkt oberhalb des Dorfes stoppen!

Heute verlassen Sie die Lofoten in Richtung Festland — eine Fahrt, die ebenso eindrücklich ist wie die Ankunft. Zurück über die E10, vorbei an Landschaften, die man beim Hinfahren noch nicht voll erfassen konnte. Jetzt, auf dem Rückweg, sieht man andere Seiten der Insel, bei anderem Licht, anderem Wetter, aus anderer Perspektive. Die Weiterfahrt über die Ofotfjord-Region nach Bjerkvik führt durch ein Norwegen, das die meisten Reisenden übersehen: breite Täler, ruhige Fjordarme, Orte ohne Tourismus. Bjerkvik, am nördlichen Ausläufer des Ofotfjords gelegen, ist ein ruhiger Zwischenstopp — und ein guter Ort, um die vergangenen Tage in Gedanken noch einmal Revue passieren zu lassen, bevor das Finale der Reise beginnt. (ca. 280 km)

Die Route von Bjerkvik nach Tromsø folgt der Küste nordwärts, vorbei an Fjorden, durch Tunnel und über Brücken, bis die Stadt plötzlich da ist — auf ihrer Insel, zwischen Festland und dem Berghang des Storsteinen, pulsierend und sehr lebendig nach den stillen Tagen in Fjord und Archipel. Der Nachmittag gehört der ersten Orientierung: Innenstadt, Hafen, die Holzhäuser der Altstadt. Und wer den Tag mit etwas Besonderem abschließen möchte: Die Seilbahn auf den Storsteinen — 421 Meter hoch — bietet einen tollen Blick auf die Stadt. (Fahrt ca. 220 km) (F)

Tromsø hat mehr zu bieten, als ein Nachmittag fassen kann — und genau dafür ist dieser zweite Tag da. Die Eismeerkathedrale, gegenüber der Stadtbrücke gelegen und von der Abendsonne in warmes Licht getaucht, ist eines der ikonischsten Bauwerke Nordnorwegens: innen wie außen eine beeindruckende Begegnung mit Architektur und Stille. Dahinter erstreckt sich eine Innenstadt, die mit ihren Holzhäusern, Cafés, Galerien und dem lebendigen Hafen für nordeuropäische Verhältnisse erstaunlich weltläufig wirkt. Wer noch einmal aufs Wasser möchte: Ein arktischer Fjordcruise führt in vier Stunden durch die Schärenlandschaft rund um Tromsø — Robben, Seeadler und die Weite des Tromsøsunds inklusive. Wer lieber aktiv die Stadt erkundet: Tromsø per E-Bike ist eine der angenehmsten Arten, eine Stadt kennenzulernen, die hügeliger ist, als sie auf den ersten Blick wirkt. Genießen Sie Ihren letzten Abend in Norwegen bei einem guten Abendessen — Tromsø hat in den vergangenen Jahren eine bemerkenswerte Restaurantszene entwickelt, die arktische Zutaten mit zeitgemäßer Küche verbindet. (F)

Je nach Abflugzeit bleibt Zeit für einen letzten Spaziergang am Hafen, einen Kaffee in der Altstadt — und vielleicht für den Blick zurück auf diese zwei erlebnisreichen Wochen. Nach der Mietwagenrückgabe am Flughafen beginnt die Heimreise.

Unterkünfte

Ort Nächte Unterkunft Landeskategorie
Skaland (Senja) 2 Hamn i Senja (Mini-Zimmer)***
Evenskjer 1 Tjeldsundbrua Hotel***
Andenes (Vesterålen) 2 Thon Hotel Andrikken***
Stokmarknes (Lofoten) 1 Quality Hotel Richard With****
Kabelvåg (Lofoten) 2 Nyvågar Rorbuhotel (seaview)***
Mortsund (Lofoten) 2 Statles Rorbusenter**+
Bjervik 1 Bjervik Hotell***
Tromsø 2 Clarion Hotel The Edge****

Termine & Preise

 

Richtpreise folgend baldmöglichst.

Bitte nennen Sie uns Ihre gewünschten Reisedaten, die Personenzahl sowie die Namen aller Reisenden und wir schicken Ihnen gerne unverbindlich ein individuelles Angebot mit oder ohne Flüge auf Basis der aktuellen Mietwagenverfügbarkeiten. Wegen der knappen Mietwagenkapazitäten in der Hauptsaison ist eine frühzeitige Buchung zu empfehlen. Hoteländerungen können zu Preisänderungen führen.

Wir können verstehen, wenn Ihnen 14 Tage in dieser grandiosen Region Norwegens nicht genügen - gerne passen wir die Route Ihren Wünschen an.

Leistungen:

  • 13 Übernachtungen, überwiegend mit Frühstück (bis auf Mortsund)  im Doppelzimmer mit Dusche/WC
  • 14 Tage Mietwagen (je nach Saison) der Kat. K ab/bis Tromsø Flughafen inkl. freier km, Vollkasko mit Rückerstattung der Selbstbeteiligung im Schadensfall
  • Telefonische Notfall-Betreuung

     

Nicht inklusive: Flüge (bei TAKE OFF buchbar), Eintritte, Kraftstoff, Maut, Fähren, Frühstück in Mortsund (Selbstverpflegung)

weitere Hoteloptionen: 

Upgrade von Mini-Zimmer (12m²) auf Aurora Zimmer (Obergeschoss)bei der Unterkunft Hamn i Senja für zzgl. + 265,- p. P. für 2 Nächte

Zusatzübernachtung in Sommarøy Arctic Hotel zwischen Tromsø und Senja: Preis auf Anfrage
Zusatzübernachtung Tromsø: Preis auf Anfrage

optionale Aktivitäten: 
Andenes: Whalewatching RIB Boot 1,5-2,5 Std. (bis 31.10. möglich): € 195,-
Andenes: Whalewatching großes Boot 3-5 Std. (bis 14.09. möglich): € 171,-
Andenes: "The Whale" Eintritt inkl. Audioguide: € 61,-
Svolvær: Sea Eagle Safari Trollfjord 2 Std.: € 143,-
Svolvær: Kayak Nature Safari Henningsvær 2 Std. (25/6-15/8 möglich): € 121,-
Svolvær: Sea kayaking Svolvær 2 Std.: €121,-
Tromsø: Arctic Fjord Cruise 4 Std.: € 143,-

Hinweis: Wir empfehlen, sich für die Zahlung der Maut und (vieler) Fähren vor Reisebeginn auf www.autopass.no registrieren zu lassen. 

 

Sie haben eine Frage zu der Reise?

Unsere Reisespezialistin Karen Rathscheck beantwortet Ihre Fragen kompetent und freundlich und berät Sie gerne persönlich!

T: 040-3289 268 87

E: krathscheck@takeoffreisen.de

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