Kolumbien entdecken – Natur, Kultur & Geschichte

Tourismus für den Frieden!

Caño Cristales - Weltwunder im grünen Herzen Kolumbiens. Ein vom internationalen Tourismus kaum berührtes Paradies

Lange Zeit war der Osten des Landes nicht zu bereisen. Hier regierte die FARC und andere paramilitärische Gruppen. Abgeschnitten vom Rest des Landes, lebte man vom Coco-Anbau. Seit dem Friedensprozess ist die Region wieder zugänglich und entwickelt sich zu einem Vorzeigebeispiel für nachhaltigen Ökotourismus. Die junge Generation setzt mit Leidenschaft  auf Tourismus, Kaffeeanbau, und ökologische Landwirtschaft. Hier wo sich drei Großregionen – der Amazonasregenwald im Süden, das Orinoco Gebiet im Osten und im Westen die drei Andenketten treffen, ist der Reichtum der Natur überwältigend. Türkisgrüne Flüsse, Wasserfälle mit Badebecken, das wohl einmalige Flussystem des Caño Cristales mit seinen purpur leuchtenden Wasserpflanzen.
Allein dies zu erleben, lohnt schon einen Besuch Kolumbiens, und wird Ihnen gelohnt durch echte Gastfreundschaft. Mit Ihrem Besuch hier leisten Sie auch einen Beitrag zur ökonomischen Entwicklung der Region, dem Fundament des Friedens.

Kolumbien das Land in Südamerika mit der größten Biodiversität
In den unterschiedlichen Klimazonen und Ökosystemen des Landes ist auch die Flora & Fauna bemerkenswert. An der Karibik grüßen schneebedeckte Vulkangipfel. Die Sierra Nevada Santa Marta ist mit den fast 6000 m hohen Bergen das höchste Küstengebirge der Welt und das Reich der Tayrona, der indigenen Völker der Kogi, Arhuaco, Wiwa und Kankuamo. Alexandra Endres, Redakteurin bei der ZEIT nennt sie die ‚Erfinder des Umweltschutzes‘. Die höchste Maxime der Arhuaco ist, die Schöpfung zu bewahren.

Noch unbesiedelt mit intaktem Regenwald wie bei Nuqui sind weite Teile der Pazifikküste und riesige Regionen im östlichen Amazonastiefland. Zwischen den mancherorts unüberwindlichen Andenketten liegen fruchtbare Talebenen. Hier steht die Wiege der präkolumbischen Hochkulturen, sichtbar in archäologischen Stätten wie Tierradentro oder San Agustin an den Ufern des Rio Magdalena. Goldschmuck von unschätzbarem Wert finden Sie absolut sehenswerten Goldmuseum in Bogota.

Guter Kaffee liebt den Frühling
Die Kaffeezone – wo der beste Arabica-Kaffee wächst. Heute bildet der Kaffeeanbau für etwa 2 Millionen Kolumbianer die Lebensgrundlage. Die Kaffeebäume der Sorte Arabica sind hitzeempfindlich. Daher braucht der Kaffee Höhenlagen zwischen 1000 und 2000 Metern. Quindios mit seinem ganzjährigen Frühlingsklima und seiner fruchtbaren Vulkanerde ist der ideale Nährböden für den Kaffeeanbau und das durchgängig milde Frühlingsklima Quindios mit seiner Hauptstadt Armenia ist wie geschaffen für die Kultivierung guten Kaffees.

Medellin - Medellín – Transformation einer Stadt
Einst Drogenhochburg und Stadt von Pablo Escobar – heute ein Beispiel für gelungene soziale Stadtentwicklung und solidarisches Miteinander. Die moderne Metropole Medellin ist heute eine sympathische Stadt, in der Sie immer wieder den fülligen Statuen Boteros begegenen. Wie ein Wunder erscheint hier die Transformation von der gefährlichsten Stadt der Welt in den 90er Jahren zu einer Stadt des Miteinanders. Metro und Metrocable verbinden die Stadtteile und bieten den früher ‚abgehängten‘ Communas an den steilen Hängen einen schnellen Zugang zu Jobs und Einkäufen in der City.

Cartagena - das karibische Juwel Kolumbiens
In der wohl schönsten Kolonialstadt an der Karibik pulsiert das Leben. Hier ist feiern, shoppen und schlemmen im Rhythmus der Karibik angesagt. Liebevoll restaurierte stillvolle Boutiquehotels und  Hotels der Luxusklasse bieten das passende Ambiente für einen unvergesslichen Aufenthalt. Nicht weit entfernt  liegen die schönsten Strände Kolumbiens auf der Halbinsel Baru und auf den vorgelagerten Inseln, den Islas del Rosario..

Muy rico - Kulinarik: Was man in Kolumbien probiert haben muss
Köstlich sind nicht nur der Kaffee und dazu ein Buñuelo. Ungeahnte Hochgenüsse bieten die exotischen Früchte und ihre Säfte. Um ein paar zu nennen: Anon,  Agraz,  Borojo,  Chirimoya, Guama, Guanabana, Granadilla, Mamoncillo, Mora, Pitaya, Pomelo und Zapote. Der beste Shake überhaupt und ganz sicher in der Hitliste Nummer 1 weltweit ist der Lulo! In Kolumbien müssen Sie unbedingt einen Lulo-Saft probieren!

Ob Privatreise oder Gruppenreise — sprechen Sie uns an. Wir finden die Kolumbien-Reise, die zu Ihnen passt.

 

Marc Bouché

Unser Südamerika-Spezialist Marc Bouché kennt das Land aus eigener Erfahrung und ist von seiner Vielfalt begeistert. Ob entspannte Rundreise in kleiner Gruppe, individuelle Privatreise ganz nach Ihren Wünschen. 
Sprechen Sie ihn gerne persönlich an

Tel.: 040 - 328 92 68 80

Mail: mbouche@takeoffreisen.de

Warum Kolumbien jetzt bereisen?

Kolumbien hat in den vergangenen Jahren eine bemerkenswerte Verwandlung durchgemacht. Regionen, die jahrzehntelang nicht zugänglich waren, öffnen sich dem Tourismus — und tun das mit einer Herzlichkeit und einem Stolz, der Reisende immer wieder überrascht. Gerade der Osten des Landes, wo sich Amazonasregenwald, Orinoco-Tiefland und die östliche Andenkette treffen, entwickelt sich zu einem Vorzeigebeispiel für nachhaltigen Ökotourismus. Wer heute nach Kolumbien reist, erlebt ein Land im Aufbruch — und leistet gleichzeitig einen aktiven Beitrag zur wirtschaftlichen Entwicklung der Region.

Ob Privatreise oder Gruppenreise — sprechen Sie uns an. Wir finden die Kolumbien-Reise, die zu Ihnen passt.

Tipps und Infos für Ihre Kolumbien Reise

Zahlen, Daten, Fakten zu Kolumbien
Geo:Gesamtfläche Kolumbien 1,14 Mio. km² (etwa dreimal so groß wie Deutschland), Einwohnerzahl ca. 52 Millionen. Kolumbien ist das einzige Land Südamerikas mit Küsten sowohl am Atlantik (Karibik) als auch am Pazifik.
Klima:Gesamtfläche Kolumbien 1,14 Mio. km² (etwa dreimal so groß wie Deutschland), Einwohnerzahl ca. 52 Millionen. Kolumbien ist das einzige Land Südamerikas mit Küsten sowohl am Atlantik (Karibik) als auch am Pazifik.
Gesundheit:Für die direkte Einreise aus Deutschland sind keine Pflichtimpfungen vorgeschrieben. Für Reisen in Gelbfieberrisikogebiete — darunter der Amazonas (Leticia), die Region Santa Marta/Tayrona, Nuquí (Pazifikküste) und La Macarena/Caño Cristales — wird eine Gelbfieberimpfung dringend empfohlen und muss bei Einreise aus einem Gelbfieberland nachgewiesen werden. An der Pazifikküste besteht ein gewisses Malaria-Risiko; für die Karibikküste und die großen Städte ist keine Prophylaxe erforderlich. In weiten Teilen des Landes besteht ein Dengue- und Zika-Risiko — guter Mückenschutz ist grundsätzlich empfehlenswert.
Währung:Kolumbianischer Peso (COP); Währungsrechner. Außerhalb der Großstädte wird ausländisches Bargeld meist nicht akzeptiert — Bargeld lässt sich am einfachsten über internationale Bankkarten an Geldautomaten abheben.
Ortszeit:COT (Colombia Time) = UTC−5; keine Sommerzeit
Entfernung:Luftlinie Deutschland ↔ Bogotá ca. 9.800 km; Flugdauer Direktflug ca. 11–12 Stunden (Lufthansa fliegt mehrmals wöchentlich nonstop ab Frankfurt nach Bogotá). Mit Zwischenstopp — z. B. über Madrid (Iberia/Air Europa) oder Amsterdam (KLM) — verlängert sich die Reisezeit auf ca. 14–17 Stunden.

FAQ - Kolumbien - Einreise und Visum

Nein. Deutsche Staatsangehörige können visumfrei nach Kolumbien einreisen und sich bis zu 90 Tage im Land aufhalten. Die Einreisegenehmigung wird direkt bei der Einreise am Flughafen durch die Immigrationsbehörde Migración Colombia per Stempel im Reisepass erteilt. Wer länger als 90 Tage bleiben möchte, kann die Aufenthaltsdauer bei der Migración Colombia vor Ort um weitere 90 Tage verlängern — der maximale touristische Aufenthalt beträgt dann 180 Tage.

Wichtig: Die Migración Colombia legt die Aufenthaltsdauer per Stempelaufdruck im Reisepass fest. Bitte achten Sie bei der Einreisekontrolle darauf, dass der erteilte Zeitraum Ihren geplanten Aufenthalt vollständig abdeckt — zum Beispiel durch Vorlage Ihres Rückflugtickets oder Ihres Reiseplans. Bitte informieren Sie sich in Vorbereitung Ihrer Reise über etwaige Änderungen bei den aktuellen Hinweisen des Auswärtigen Amts zu Kolumbien.

Der Reisepass muss bei Einreise noch mindestens 6 Monate gültig sein und mindestens eine freie Seite enthalten. Ein Personalausweis wird nicht akzeptiert.
Ein Nachweis über ein Rück- oder Weiterflugticket kann bei der Einreisekontrolle verlangt werden.
Ausreichende finanzielle Mittel für den Aufenthalt sollten nachgewiesen werden können (Kontoauszug oder Kreditkarte).
Bei Überlandeinreise (z. B. über Ecuador) ist unbedingt darauf zu achten, am Grenzübergang einen Einreisestempel zu erhalten — Busse werden gelegentlich ohne Halt durchgewunken, was bei der Ausreise zu erheblichen Problemen führen kann.
Die Einfuhr von frischen Lebensmitteln, Pflanzen und Fleischprodukten ist streng kontrolliert und teilweise verboten.
 

FAQ Kolumbien — Beste Reisezeit

Wann ist die beste Reisezeit für Kolumbien?
Kolumbien liegt in den Tropen und kennt kein klassisches Sommer-Winter-Klima. Stattdessen wechseln sich Trocken- und Regenzeiten ab, die je nach Region unterschiedlich verlaufen. Als allgemeine Orientierung gelten Dezember bis März sowie Juli bis August als beste Reisezeit, da in den meisten Regionen dann die Trockenzeit herrscht. Kolumbiens geografische Vielfalt macht jedoch eine differenzierte Betrachtung je nach Reiseziel notwendig:

Bogotá und Umgebung (Andenregion, ca. 2.600 m): 
Ganzjährig gemäßigt mit Temperaturen zwischen 7 und 19 °C. Die Regenzeiten liegen von April bis Mai und Oktober bis November. Dezember bis März und Juli bis August sind die trockensten Monate.

Medellín (Valle de Aburrá, ca. 1.500 m): 
Ganzjährig „Stadt des ewigen Frühlings" mit 18–28 °C. Die stärksten Niederschläge fallen von April bis Mai und Oktober bis November.

Karibikküste (Cartagena, Santa Marta, Barranquilla): 
Die beste Reisezeit liegt zwischen Dezember und April — trocken, sonnig und warm (28–32 °C). Von Mai bis November fällt mehr Regen; der Tayrona-Nationalpark schließt regelmäßig in den Regenmonaten teilweise.

Kaffeeregion (Eje Cafetero: Manizales, Pereira, Armenia): 
Die Kaffeezone hat zwei kurze Trockenzeiten (Dezember bis Februar und Juli bis August), gilt aber ganzjährig als bereisbar. Das Klima ist warm und feucht mit Temperaturen um 20–25 °C.

Amazonasgebiet (Leticia): 
Der Amazonas ist ganzjährig feucht-tropisch. Die beste Zeit für Bootstouren und Tierbeobachtungen liegt zwischen Juli und Oktober, wenn der Wasserstand sinkt und die Tiere an den Ufern sichtbarer werden.

Caño Cristales (Sierra de la Macarena): 
Das farbige Naturwunder ist ausschließlich von Juni bis November zugänglich, wenn die farbgebenden Wasserpflanzen (Macarenia clavigera) in vollem Rot, Gelb und Lila blühen. Außerhalb dieser Zeit ist der Nationalpark für Touristen geschlossen.

Wann ist die beste Zeit für Tierbeobachtungen in Kolumbien?
Kolumbien ist das artenreichste Land der Welt und bietet je nach Region und Jahreszeit ganz unterschiedliche Tiererlebnisse.

Wale (Pazifikküste, Golf von Tribugá und Bahía Solano): Buckelwale kommen von Juli bis Oktober zur Paarung und Aufzucht ihrer Kälber in die warmen kolumbianischen Gewässer. Die Beobachtung vom Boot aus ist eines der spektakulärsten Naturerlebnisse des Landes.

Rosafarbene Flussdelfine (Amazonas): Ganzjährig präsent, besonders gut zu beobachten bei niedrigem Wasserstand zwischen August und Oktober.

Kolumbianische Vogelwelt: Kolumbien beherbergt mehr Vogelarten als jedes andere Land der Welt — über 1.900 Arten. Die beste Beobachtungszeit ist allgemein von Dezember bis März (Trockenzeit), wenn Zugvögel aus Nordamerika hinzukommen. Die Serranía de los Yariguíes und die Kaffeeregion gelten als weltklasse Vogelbeobachtungsgebiete.

Schildkröten (Karibikküste und Pazifik): Lederschildkröten legen von März bis Juli ihre Eier an den Pazifikstränden ab. Am Tayrona und in den Nationalparks der Karibikküste lassen sich Meeresschildkröten von Mai bis Oktober beobachten.

Capybaras, Kaimane und Anacondas (Llanos und Amazonas): Die Trockenzeit von Dezember bis März ist ideal — Tiere konzentrieren sich an den verbleibenden Wasserlöchern und sind deutlich besser sichtbar.

FAQ Kolumbien — Sicherheit

Ist Kolumbien ein sicheres Reiseziel?
Kolumbien hat in den vergangenen Jahren eine bemerkenswerte Entwicklung durchgemacht. 
Die touristischen Hauptziele — Bogotá, Medellín, Cartagena, die Kaffeeregion, die Karibikküste und das Amazonasgebiet — sind für Reisende gut erschlossen und sicher bereisbar. 
Wer das Land heute besucht, erlebt eine Herzlichkeit und einen Stolz der Bevölkerung auf ihre Heimat, die viele Reisende überrascht und begeistert.
Wie in allen lateinamerikanischen Ländern gilt es jedoch, einige grundlegende Vorsichtsmaßnahmen zu beachten. 
In Bogotá, Medellín und Cali sollte man in belebten Touristenbereichen auf Taschendiebstahl und Trickbetrug achten. Wertgegenstände und teure Kameras sollten nicht offen getragen werden. In bestimmten Stadtvierteln empfiehlt sich erhöhte Vorsicht, besonders nachts. 
Unser lokales Team und Ihre Guides kennen die sicheren Routen und Stadtteile und stehen Ihnen jederzeit beratend zur Seite.
Ein gesunder Menschenverstand und situationsangemessenes Verhalten sind die wichtigsten Reisebegleiter. Bei TAKE OFF reisen Sie nie auf sich allein gestellt — alle Transfers, Unterkünfte und Aktivitäten sind im Vorfeld gebucht, und unsere lokalen Partner stehen Ihnen rund um die Uhr mit einer Notfallnummer zur Verfügung.

 

Ja, Kolumbien ist grundsätzlich auch für Alleinreisende gut geeignet — insbesondere auf den touristisch gut erschlossenen Routen durch Bogotá, Medellín, die Kaffeeregion und die Karibikküste. Unsere Privatreisen und Gruppenreisen bieten Alleinreisenden dabei den besten Rahmen: Sie haben ein festes Programm als Rückgrat, sind vor Ort nie wirklich allein und profitieren von der Ortskenntnis unserer lokalen Guides.
Besonders Medellín hat sich in den letzten Jahren zu einem ausgesprochen beliebten Reiseziel für Alleinreisende entwickelt — die Stadt ist jung, lebendig, gut vernetzt und überrascht mit einer offenen, modernen Atmosphäre.

FAQ Kolumbien — Touristische Highlights

Bogotá: 
Metropole zwischen Moderne und Geschichte
Die Hauptstadt auf 2.600 Metern Höhe ist für viele Reisende die erste und überraschendste Begegnung mit Kolumbien. Das historische Viertel La Candelaria mit seinen Kolonialhäusern, Wandgemälden und dem weltberühmten Museo del Oro (Goldmuseum mit über 55.000 Exponaten aus präkolumbischer Zeit) ist ein Pflichtprogramm. Wer von oben auf die Stadt blicken möchte, nimmt die Seilbahn auf den Cerro Monserrate — bei klarem Wetter reicht der Blick bis zu den Andengipfeln. Bogotás Gastronomie- und Kulturszene ist erstklassig und zeigt, wie modern und weltoffen das Land geworden ist.
Medellín: 
Die Transformation einer Stadt
Kaum eine Stadt der Welt hat eine so bemerkenswerte Wandlung erlebt wie Medellín. Aus einer der gefährlichsten Städte der 1990er-Jahre ist eine pulsierende Metropole mit preisgekröntem Stadtentwicklungsdesign geworden. Das Metrocable-Netz, das einst marginalisierte Viertel an den Hängen mit dem Stadtzentrum verband, ist heute ein Symbol für sozialen Wandel — und eine der spannendsten Stadttouren Lateinamerikas. Das Viertel El Poblado mit seinen Restaurants, Cafés und Bars ist lebhaft; das Museo Casa de la Memoria gibt tiefe Einblicke in die Geschichte der Stadt und des Landes.
Cartagena: 
Karibische Kolonialschönheit
Die UNESCO-geschützte Altstadt von Cartagena ist eine der schönsten kolonialen Stadtkerne Lateinamerikas. Farbenfrohe Häuser, bougainvillea-berankte Balkone, das mächtige Fort Castillo San Felipe de Barajas und das abendliche Treiben auf den Plätzen der Altstadt machen Cartagena zu einem der romantischsten Reiseziele des Kontinents. Vor der Küste liegen die Islas del Rosario — ein Nationalpark mit Korallenbänken, kristallklarem Wasser und traumhaften Badestränden.
Kaffeeregion (Eje Cafetero): 
Das grüne Herz Kolumbiens
Die Kaffeezone um Manizales, Pereira und Armenia ist UNESCO-Weltkulturerbe und eines der eindrucksvollsten Landschaftsbilder Kolumbiens: saftige Bergkuppen, von Kaffeepflanzen bedeckt, bunte Fincas, gemütliche Pueblos und die schlanken Wachspalmen des Valle de Cocora, die aus dem Morgennebel ragen. Wer versteht, warum Kolumbien zu den besten Kaffeenationen der Welt zählt, kommt hierher — eine Führung über eine traditionelle Kaffeefinca gehört zum Pflichtprogramm.
San Agustin:
Im südwestlichen Kolumbien ist eine der bedeutendsten archäologischen Stätten Südamerikas und seit 1995 UNESCO-Weltkulturerbe. Über 300 in Stein gehauene Götter- und Dämonenfiguren, Grabanlagen und Felszeichnungen einer rätselhaften präkolumbischen Kultur verteilen sich auf mehrere Ausgrabungsfelder in der grünen Andenlandschaft. Neben dem archäologischen Park beeindrucken die spektakuläre Verengung des Río Magdalena auf nur 1,20 Meter Breite, mächtige Wasserfälle und weitläufige Wander- und Radwege. San Agustín ist eines der geheimnisvollsten und am wenigsten bekannten Reiseziele Kolumbiens — und genau das macht es so besonders.
Amazonas: 
Leticia und das Dreiländereck
Im äußersten Süden Kolumbiens liegt Leticia, eine der schönsten Einfalltore in den Amazonas. Hier treffen Kolumbien, Brasilien und Peru aufeinander — und der Urwald beginnt direkt hinter der letzten Straße. Bootstouren auf dem Amazonas, Begegnungen mit indigenen Gemeinschaften, Piranha-Angeln im Morgengrauen und Nachtexkursionen auf der Suche nach Kaimanen und Taranteln: Der Amazonas in Kolumbien ist weniger touristisch erschlossen als auf der peruanischen oder brasilianischen Seite — und genau das macht ihn so besonders.
Nuqui:
Nuquí an der kolumbianischen Pazifikküste ist eines der abgelegensten und unberührtesten Reiseziele Südamerikas — erreichbar nur per Kleinflugzeug ab Medellín oder per Boot, was die Region bis heute vor Massentourismus bewahrt hat. Zwischen Pazifikstrand und dichtem Dschungel warten einsame Strände, üppiger Regenwald und eine exzellente Meeresküche auf Reisende, die das echte, unverstellte Kolumbien suchen. Das absolute Highlight ist die Walbeobachtung: Von Mitte Juni bis Anfang November ziehen hunderte Buckelwale vom Südpol an die warme Pazifikküste, um dort ihre Jungen zu gebären — eines der eindrucksvollsten Naturschauspiele des Kontinents. Nuquí ist kein Reiseziel für alle — aber für alle, die es besuchen, wird es zu einem der unvergesslichsten Erlebnisse ihrer Kolumbienreise.
 

FAQ Kolumbien — Allgemeine Fragen

Kolumbianer sind herzlich, offen und stolz auf ihr Land und seine Transformation. Ein paar Grundregeln helfen, die Begegnungen noch angenehmer zu gestalten.
Zeit wird in Kolumbien eher großzügig interpretiert. Soziale Verabredungen beginnen selten pünktlich — „a las tres, Colombian time" bedeutet eher halb vier. Im Tourismusbetrieb und bei organisierten Touren gilt diese Lockerheit deutlich weniger.
Begrüßungen sind in Kolumbien herzlich: unter Freunden und Bekannten gibt es einen Wangenkuss, auch unter Männern einen Händedruck mit Schulterklopfen. Im formelleren Kontext reicht ein freundlicher Händedruck.
Kaffee ist Kulturgut und keine Randnotiz. Wer in einer kolumbianischen Finca oder in einem kleinen Café nach einem „Tinto" fragt (dem kleinen schwarzen Kaffee), wird sofort ein Lächeln und ein Gespräch ernten. Es gibt kaum einen schöneren Einstieg in eine Begegnung mit dem Land.
Themen wie Geschichte und Politik — insbesondere die jahrzehntelange Gewalt, die Rolle der Kartelle und der Friedensprozess — können in Gesprächen durchaus auftauchen. Kolumbianer reden offen über die Vergangenheit ihres Landes, möchten aber vor allem erzählen, wie viel sich verändert hat. Begegnen Sie dem Thema mit Respekt und echter Neugier — das wird sehr geschätzt.

 

Die meisten unserer Kolumbienreisen sind für Menschen mit normaler Alltagskondition gut geeignet. Für Städtereisen durch Bogotá, Medellín und Cartagena sowie Ausflüge in die Kaffeeregion ist kein besonderes Fitnesslevel erforderlich.
Für Reisen nach Leticia und in den Amazonas sowie in die Regionen rund um den Caño Cristales sind keine besonderen körperlichen Voraussetzungen nötig, aber eine Grundtoleranz für Hitze, Luftfeuchtigkeit und Insekten ist hilfreich.
Für Reisen in die Andenregion um Bogotá (2.600 m) und die Kaffeeregion (ca. 1.500 m) sollte die Höhenlage beachtet werden. Die meisten Reisenden akklimatisieren sich schnell; Menschen mit Herzerkrankungen oder Bluthochdruck sollten sich vorab ärztlich beraten lassen.
 

Die offizielle Landessprache ist Spanisch. In touristischen Hotspots wie Cartagena, Medellín (El Poblado) und den wichtigsten Sehenswürdigkeiten kommt man mit Englisch gut zurecht. Abseits dieser Gebiete sind Spanischkenntnisse jedoch sehr hilfreich — und werden von den Einheimischen mit Freude und Geduld erwidert, selbst wenn das Niveau bescheiden ist.
Einige nützliche Worte und Sätze auf Spanisch zu lernen lohnt sich in jedem Fall: Kolumbianer reagieren ausgesprochen herzlich, wenn Reisende einen Versuch machen, sich in ihrer Sprache zu verständigen. Unser Tipp: Bringen Sie sich vor der Reise zumindest die Grundlagen bei — Sie werden es nicht bereuen.

Die Landeswährung ist der Kolumbianische Peso (COP). In den großen Städten und touristischen Regionen werden Kreditkarten (Visa, Mastercard) in Restaurants, Hotels und Geschäften weitgehend akzeptiert. Außerhalb der Großstädte ist Bargeld hingegen oft das einzig akzeptierte Zahlungsmittel.
Bargeld lässt sich am einfachsten über internationale Bankkarten (Maestro/Cirrus oder Visa Plus) an Geldautomaten abheben. In kleineren Ortschaften und abgelegenen Regionen sind Geldautomaten jedoch selten — planen Sie rechtzeitig, ausreichend Bargeld dabei zu haben.
Ausländisches Bargeld (Euro, US-Dollar) wird außerhalb der Großstädte in der Regel nicht angenommen. Wechseln Sie Geld am besten in lizenzierten Wechselstuben (Casas de Cambio) oder heben Sie direkt kolumbianische Pesos am Automaten ab.

Für die direkte Einreise aus Deutschland sind keine Pflichtimpfungen vorgeschrieben. Allerdings empfiehlt das Auswärtige Amt für Reisen in bestimmte Regionen folgende Vorsichtsmaßnahmen:
Gelbfieber: 
Für Reisen in Gelbfieberrisikogebiete — darunter der Amazonas (Leticia), die Region Santa Marta/Tayrona, Nuquí (Pazifikküste) und die Sierra de la Macarena (Caño Cristales) — wird eine Gelbfieberimpfung dringend empfohlen. Bei Einreise aus einem Gelbfieberland muss der Impfnachweis vorgelegt werden.
Malaria: 
An der gesamten Pazifikküste besteht ein gewisses Malariarisiko. Für die Karibikküste und die großen Städte ist keine Malariaprophylaxe erforderlich. Für längere Aufenthalte in Risikogebieten empfehlen wir die Mitnahme eines Stand-by-Mittels nach Absprache mit einem Tropenmediziner.
Dengue und Zika: 
In weiten Teilen Kolumbiens — insbesondere in Gebieten unterhalb von 2.300 m Höhe — besteht ein Dengue- und Zika-Risiko. Konsequenter Mückenschutz (lange Kleidung, Repellent) ist in diesen Regionen grundsätzlich empfehlenswert.
Trinkwasser: 
In den großen Städten gilt Leitungswasser als sicher, dennoch empfehlen wir überall im Land das Trinken aus original verschlossenen Wasserflaschen.
Bitte wenden Sie sich vor Ihrer Reise an einen Hausarzt, Tropenmediziner oder ein reisemedizinisches Beratungszentrum, um die für Sie optimale Vorbereitung zu besprechen.