Selbstfahrertour Flüsse, Vulkane und Seen

von Araucanien bis Chiloe

16 Tage ab Valdivia bis Puerto Montt

ab 2.995,— €

Reisebeschreibung

Erleben Sie die Faszination Südchiles auf einer Reise voller Kontraste: Beginnen Sie in Valdivia, wo koloniale Geschichte und deutsches Erbe auf lebendige Märkte an den Flussufern treffen. Weiter geht es in die Seen- und Vulkanregion – eine Landschaft aus tiefgrünen Urwäldern, glasklaren Lagunen und mächtigen Feuerbergen. Wandern Sie durch den Conguillio-Nationalpark, erkunden Sie die geheimnisvollen Lavahöhlen des Villarrica und genießen Sie die magische Atmosphäre der Termas Geométricas, wo heißes Quellwasser durch eine wilde Waldschlucht strömt.

Im Huilo-Huilo-Reservat tauchen Sie in die unberührte Natur Patagoniens ein, bevor Sie in Puerto Varas und Frutillar auf charmante Spuren deutscher Traditionen stoßen. Jahrtausendealte Alerce-Bäume, die spektakulären Saltos de Petrohué und die smaragdgrünen Seen des Pérez-Rosales-Nationalparks begleiten Sie weiter durch diese einzigartige Region.

Zum Abschluss erwartet Sie die mystische Insel Chiloé – Heimat von Pinguinen, farbenfrohen Pfahlbauten, indigener Kultur und den berühmten UNESCO-Holzkirchen. Eine Reise voller Geschichte, Naturwunder und unvergesslicher Momente.

Reiseablauf

Neu

Sie werden vom Flughafen abgeholt und können sich den Rest des Tages von Ihrer Anreise erholen. Die Stadt Valdivia war einst eine stark umkämpfte spanische Festung im Kampf gegen die Mapuche. Ab Mitte des 19. Jahrhunderts bestimmten deutsche Einwanderer das Stadtbild und eröffneten hier Chiles erste Brauerei. Die Stadt kam zu Wohlstand, was man noch heute an den vielen schönen Villen am Fluss sehen kann - sie machen das 140.000 Einwohner zählende Valdivia zu einer der schönsten Städte Chiles. Sie können eine Flussfahrt auf dem Fluss Calle Calle unternehmen oder sich am Mercado Fluvial vom bunten Treiben mitreißen lassen.

Heute übernehmen Sie den Mietwagen am Büro und fahren in Richtung des imposanten Forts von Niebla, einer gut erhaltenen spanischen Festung aus dem 17. Jahrhundert. Hoch über der Mündung des Río Valdivia genießen Sie einen atemberaubenden Blick auf den Pazifik, während Sie in die spannende Geschichte der kolonialen Verteidigung eintauchen. Im angeschlossenen Museum entdecken Sie Ausstellungen zum damaligen Militärleben und zur lokalen Geschichte der Region.

Anschließend empfehlen wir Ihnen die traditionsreiche Kunstmann-Brauerei, einem Symbol der valdivianischen Braukultur mit deutschen Wurzeln. Bei einer Führung erfahren Sie mehr über den handwerklichen Brauprozess und verkosten beliebte Sorten wie das kräftige Torobayo oder das naturtrübe Lager Sin Filtrar.

Ein perfekter Tag für alle, die Geschichte, Natur und feine Biere genießen möchten. (F)

Heute fahren Sie weiter zum Conguillio National Park, von dort aus bieten sich fantastische Ausblicke auf den Vulkan Llaima und viele umliegende Seen und Lagunen, die wie blaue Tupfen zwischen den tiefgrünen Urwäldern liegen. Sie werden die regenschirmartigen Araukarienbäume sehen, die der Region ihren Namen gaben. Diese in Chile heimischen, aber sonst seltenen Bäume, haben fast unverändert seit der Zeit der Dinosaurier überlebt. (F)

Sie durchqueren den Nationalpark Conguillio von Nord nach Süd und beginnen dann mit Ihrer Wanderung. Der alles überragende, aktive Vulkan Llaima hat hier immense Lavafelder hinterlassen - Sie werden auch die Spuren des letzten Ausbruchs von 2007 sehen können. Von dort aus bieten sich fantastische Ausblicke auf den Vulkan Llaima und viele umliegende Seen und Lagunen, die wie blaue Tupfen zwischen den tiefgrünen Urwäldern liegen. (F)

Nach dem Frühstück fahren Sie nach Coñaripe, immer am Südufer des Villarrica Sees und später am Nordufer des Calafquen Sees vorbei - die Fahrt lohnt allein schon auf Grund der schönen Landschaft. 

Sie können die «Unterwelt» der Villarrica-Lavahöhlen, steinernes Zeugnis der verschiedenen Ausbrüche dieses sehr aktiven Vulkans, besuchen. Entstanden sind diese Tunnel vor rund 2 Millionen Jahren, als die oberste Schicht des gigantischen Lavastromes aus dem Vulkan Villarrica an der Luft zu erstarren begann, die Lava darunter jedoch weiterfloss. Heute können Sie etwa 300 m tief in die Höhlen hineingehen und sich so den Lavastrom von innen ansehen.

Anschließend fahren Sie zum Skizentrum Rucapillan im Villarrica Nationalpark, um einen Spaziergang zu unternehmen und die Aussicht «über Tage» zu genießen. (F) 

Die Termas Geometricas sind ein ganz besonderer Ort: In einer vorher unzugänglichen Schlucht mitten in tiefem Wald sprudeln mehr als 60-80ºC heiße Quellen zutage. In dieser ursprünglichen Umgebung laden 20 rustikale geometrische Becken mit Temperaturen von 35 ºC bis 45 ºC zum Baden und Entspannen ein. Zwischen den Becken verlaufen hölzerne Stege und Brücken durch das ganze Gelände. Tagsüber können Sie die wilde Landschaft aus Felsen und Wald genießen und abends werden Lichter und Kerzen auf die Stege gestellt, sodass ein romantisches Ambiente entsteht. Dieses Bad werden Sie bestimmt so schnell nicht vergessen! (F)

Mitten in den patagonischen Anden erwartet Sie ein einzigartiges Schutzgebiet voller Magie: dichte Urwälder, seltene Tierarten und nachhaltiger Tourismus im Einklang mit der Natur. Entdecken Sie 100.000 Hektar pure Wildnis.

Direkt von den Hotels aus führen mehrere einfache Wanderwege durch den kalten Regenwald, zum Beispiel zum imposanten Huilo Huilo Wasserfall oder zum Wasserfall El León, wo der Fluss Río Fuy durch ein Bett aus erkalteter Lava rauscht. Ambitionierte Wanderer können den Vulkan Mocho besteigen (technisch einfach) und die faszinierende Vulkanlandschaft von oberhalb der Baumgrenze bestaunen. Außerdem werden viele andere Aktivitäten angeboten, wie z.B. Reittouren, Canopy, Jeeptouren zum Vulkan Choshuenco, Kayakfahrten und andere Wassersportarten sowie im Winter Ski, Schneemobiltouren und Schneeschuhwanderungen. Es ist für jeden Geschmack etwas dabei. Abends können Sie im Lawenko-Spa entspannen oder in der Bierbrauerei Petermann einen geselligen Abend verleben. (F)

Genießen Sie die heutige Fahrt zwischen Flüssen und Seen. Es geht am Ufer des Panguipulli-Sees entlang und dann weiter in Richtung Rancosee bis Sie Puyehue erreichen. Am Nachmittag können Sie in weiteren Thermalquellen entspannen. (F)

Tag zur freien Verfügung. Der Puyehue Nationalpark wurde eingerichtet, um ausgedehnte Gebiete des für diese Zone typischen Urwaldes (kalter Nebelregenwald) zu schützen. Hier gibt es eine immens dichte Vegetation mit Arrayán, (Myrten)-Bäumen von ungeahnten Ausmaßen, Jahrhunderte alten Südbuchen, Farnen und „Nalcas“, einem Verwandten des Rhabarbers, der in Chile gesalzen statt gesüßt gegessen wird. Verschwiegene Lagunen verstecken sich tief in dem alles bedeckenden Grün. Die Vulkane Antillanca, im Winter ein beliebtes Skigebiet, und Puyehue erheben sich über die von Wanderwegen durchzogenen Wälder. Da dieses Gebiet vulkanisch aktiv ist, sprudeln hier an vielen Stellen natürliche, heiße Quellen. Die „Termas de Aguas Calientes“ bringen es auf 42°C und laden zum Entspannen am Rand des Flusses Río Chanleufú ein. (F)

Heute geht es nach Puerto Varas, einer schönen Stadt, die nur 15 Minuten entfernt am Ufer des Llanquihue-Sees liegt. Kurz vor dem Ortseingang haben Sie einen großartigen Blick auf die Bucht des Sees und den herrlichen Vulkan Osorno dahinter. Puerto Varas hat einen ausgeprägten deutschen architektonischen Stil, der auf die bedeutende deutsche Einwanderung im frühen 20. Jahrhundert zurückzuführen ist - und ist bekannt für die köstlichen deutschen Kuchen. Von Puerto Varas können Sie einen Ausflug nach Frutillar machen, vorbei am Denkmal der deutschen Kolonie. In Frutillar ist das Kolonialmuseum einen Besuch wert oder Sie können an der Promenade entlang schlendern. Am Abend können Sie in Puerto Varas eines der vielen guten Restaurants besuchen. (F)

Heute besuchen Sie den Nationalpark, der nach dem tausendjährigen Alerce-Baum (Lärche) benannt ist, der in dieser Region heimisch ist und zweifellos zu den interessantesten Baumarten Chiles gehört. In diesem Park sind einige der Bäume mehr als 3.000 Jahre alt! Sie fahren die Los Colonos-Route hinunter in Richtung Puerto Montt, vorbei an der kleinen Stadt Alerce, und treffen dann auf die Carretera Austral. Diese berühmte Straße, die sich durch Nordpatagonien schlängelt, ist gesäumt von einer reichhaltigen Fauna und Flora und dem wunderschönen Tiefland der Andenkordillere. Entlang der Straße gibt es kleine Bauerndörfer mit ausgeprägtem europäischem Flair.

In dem 39.255 ha großen Park und machen Sie eine schöne Wanderung auf den verschiedenen Pfaden, die durch den Park führen. Wenn Sie Glück haben, sehen Sie einige der interessanten Tiere, die im Park leben, darunter den chilenischen Hirsch (Huemul), den Puma, Pudú (den kleinsten Hirsch der Welt), den Kondor, den schwarzen Zimmermannsvogel und viele andere Vögel. Nach einer Mittagspause an einem der Picknickplätze, setzen Sie die Wanderung zwischen den uralten Bäumen und mit Blick auf den See fort. (F)

Sie verlassen Puerto Varas in Richtung Ensenada und fahren zum Vulkan Osorno. Von hier aus haben Sie einen unglaublichen Blick auf den Llanquihue-See und die umliegenden Vulkane. Nachdem Sie die Aussicht genossen haben, geht es den Berg wieder hinunter und Sie beginnen eine Wanderung auf dem El Solitario-Pfad, einem kleinen, von Lava geformten Weg, der sich durch einen uralten Urwald schlängelt. Nach ca. 6 km auf diesem hügeligen Weg mit ständigem Blick auf die Vulkane und den See erreichen Sie die Wasserfälle „Saltos de Petrohue“ in der Nähe des Sees Todos Los Santos. 

Unternehmen Sie ab Petrohué eine Katamaran-Fahrt auf dem Todos los Santos-See. Der „Allerheiligensee“ ist von hohen, dicht bewaldeten Bergen umgeben und der perfekt kegelförmige Vulkan Osorno bestimmt das Bild. Auf der Fahrt passieren Sie kleine Inseln, Wasserfälle und den steil aufragenden Gipfel des Vulkans Puntiagudo. Ziel der Fahrt ist Peulla, im Herzen des Vicente Pérez Rosales Nationalparks. Hier können Sie einen kleinen Spaziergang zum Wasserfall „Cascada de la Novia“ unternehmen. (F)

Lassen Sie Puerto Varas hinter sich und fahren in Richtung Süden nach Ancud, dem Tor zu Chiloé und einer der wichtigsten Städte der Insel. Hier besuchen Sie das Museum, um mehr über die einzigartigen Kirchen der Insel zu erfahren, und machen einen Halt auf dem berühmten Fischmarkt, bevor Sie nach Osten zu Puñihuil fahren, einem Naturdenkmal, das aus drei kleinen Inseln besteht. Nachmittags geht es aufs Meer, wo Sie einige der lokalen Meeresbewohner, darunter Humboldt- und Magellanpinguine, aus nächster Nähe beobachten können. Danach geht es weiter nach Castro. (F)

Heute unternehmen Sie eine leichte Wanderung durch den Chiloé-Nationalpark, ein abgelegenes Gebiet mit immergrünen Tepú-Wäldern (Tepualia stipularis), das an der Grenze zu den Seen Huillinco und Cucao liegt und sich zwischen den sanften Hügeln der Insel erstreckt. Das Ziel ist die indigene Gemeinde Quique, wo Sie ein Mittagessen mit hausgemachten, für Chiloé typischen Gerichten, probieren sollten. Den Rest des Nachmittags können Sie in Castro verbringen. Auf dem Weg dorthin lohnt sich ein Stopp, um die Kirche von Chonchi zu besichtigen, die aus dem 19. Jahrhundert stammt. (F)

Der heutige Tag steht ganz im Zeichen der Erkundung der einzigartigen Kirchen von Chiloé, die ebenfalls zum UNESCO-Weltkulturerbe gehören. Heute Morgen können Sie auf die Insel Quinchao fahren und folgen der atemberaubenden Küstenroute zur ältesten Kirche des Archipels in Achao. Genießen Sie ein lokales Mittagessen und fahren zurück in die Hafenstadt Dalcahue, wo Sie die ikonische Kirche aus dem Jahr 1858 besichtigen und auf dem kleinen Markt einheimische Souvenirs aus Wolle erstehen können. (F)

Heute fahren Sie zurück nach Puerto Montt, geben Ihren Mietwagen am Flughafen ab und treten Ihren Flug an. (F)

Unterkünfte

Ort

Nächte

Hotel/Landeskategorie   

Valdivia

2

Hotel Puerta del Sur***

Conguillio

2

La Baita Conguillio***

Villarica/Pucon

1

Hotel El Ciervo***

Huilo Huilo

2

Reino Fungi Lodge***+

Puyehue                                                     

2

Lodge El Taique***

Puerto Varas                                           

3

Cabaña del Lago***

Castro

3

Hotel Palafito 1326***

Termine & Preise

Saison

Preise

01.01.2026 – 30.04.2026

€ 3.165,-

01.05.2026 – 31.08.2026

€ 2.995,-

01.09.2026 – 31.12.2026

€ 3.150,-

 

* Preise pro Person im Doppelzimmer bei 2 Personen. Preise über Ostern, Weihnachten/Silvester, mehr Reiseteilnehmer und andere Hotelkategorie auf Anfrage.

Leistungen:

  • Reiseverlauf mit Übernachtungs-, Transfer-, Exkursions- und lokale Reiseleiterleistungen wie im Programm beschrieben (je nach Verfügbarkeit)
  • Mietwagen x 14 Tage inkl. Drop Off, freie km, 2. Fahrer frei, Vollkaskoversicherung ohne Selbstbeteiligung ab Valdivia bis Flughafen Puerto Montt
  • Mietwagenzusatzversicherung der Hanse Merkur mit Erstattung der Selbstbeteiligung (gilt nicht für Reifen, Felgen und Armaturen)
  • Telefonische Notfall-Betreuung
  • Mahlzeiten gemäß Programm
  • Eintrittsgelder (nach aktuellem Stand eingeschlossen, Änderungen vorbehalten)

Nicht inklusive: Flüge, Trinkgelder und persönliche Ausgaben, optionale Ausflüge, Reisenebenkosten für Getränke und zusätzliche Verpflegung, Versicherungen

 

CHILE

Einreise: Mit noch mind. 6 Monate gültigen Reisepass
Geo: 755.696 qkm, ca. 16,9 Mio. Einwohner
Klima: Nordchile/Region Atacama: Wüstenklima, trocken und heiß
Zentralchile: gemäßigtes Klima
Patagonien: Im dortigen Sommer tagsüber warm bis 25 Grad mit nächtlichen Abkühlungen bis unter 10 Grad, im äußersten Süden in Feuerland dagegen ist es fast arktisch und kühl, schnelle und häufige Wetterumschläge sind hier eher die Regel.
Beste Reisezeit: Nordchile: ganzjährig
Zentralchile: Oktober-März
Beste und einzige Reisezeit im Süden ist der Sommer (Oktober-März) mit milderen Temperaturen und langen Tagen.
Gesundheit: Gelbfieberimpfung nur bei Einreise aus Infektionsgebieten auf die Oster-Inseln vorgeschrieben. Es werden Impfungen gegen Tetanus, Diphterie und Hepatitis A empfohlen, eine Malariaprophylaxe ist nicht notwendig, da Chile malariafrei ist.
Geld: Chilenischer Peso (CLP) (Währungskurs)
Ortszeit: MEZ – 5 Stunden
Entfernung: Frankfurt – Santiago: 12.020 km

Sie haben eine Frage zu der Reise?

Unser Reisespezialist Marc Bouché beantwortet Ihre Fragen kompetent und freundlich und berät Sie gerne persönlich!

T: 040-328 92 68 80

E: mbouche@takeoffreisen.de

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Paola Navarrete

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