Selbstfahrerreise Südafrika – Küstenzauber und Kalahari-Weite

Von der Westküste bis zur Kalahari

17 Tage ab Kapstadt/bis Upington

ab 3.545,— €

Reisebeschreibung

Diese Route verbindet zwei Gesichter Südafrikas, die nur wenige Reisende zusammen erleben: die salzige Weite der Westküste und die trockene Stille der Kalahari. Sie beginnt in Kapstadt, führt über das beschauliche Fischerdorf Paternoster und die Rooibos-Region rund um Clanwilliam ins Hinterland, wo sich mit etwas Glück zwischen August und September die berühmte Namaqualand-Blüte in ein Farbenmeer verwandelt. Von dort aus geht die Reise weiter zu den donnernden Augrabies-Wasserfällen und schließlich in die roten Dünen des Kgalagadi-Transfrontier-Parks, eines der eindrücklichsten und am wenigsten besuchten Wildschutzgebiete des südlichen Afrikas.

Sorgfältig ausgewählte Unterkünfte mit Charakter, vom Stadthotel über die Gästefarm bis zur Lodge inmitten der Dünen, begleiten Sie durch eine Landschaft, die von Weite, Sternenhimmel und einer Ruhe geprägt ist, die in Südafrika selten geworden ist.

Reiseablauf

Neu

Nach der Ankunft am Cape Town International Airport bringt Sie ein privater Transfer zum Victoria & Alfred Hotel, direkt am historischen Hafenbecken der V&A Waterfront gelegen. Zwischen Fischerbooten, erstklassigen Restaurants und Blick auf den Tafelberg checken Sie ein.

Spielt das Wetter mit, lohnt sich am Nachmittag die Fahrt mit der Seilbahn auf den Tafelberg: der Blick über die Stadt und die Bucht ist ein erster, eindrücklicher Auftakt (Seilbahnticket gegen Gebühr, nicht im Reisepreis enthalten). Mit dem Hop-on-Hop-off-Bus lässt sich Kapstadt anschließend in eigenem Tempo erkunden (Busticket separat zu erwerben), von der City Bowl bis zur Waterfront selbst. Am Abend klingt der Anreisetag bei einem Essen in einem der zahlreichen Restaurants der Waterfront aus.

Alternative Unterkunft: Acorn House, ruhig gelegenes Stadthaus im Kapstadt-Stadtteil Oranjezicht am Fuß des Tafelbergs, für Gäste, die es etwas privater mögen.

Heute Übernahme Ihres Mietwagens in der Stadt. Der zweite Tag steht ganz im Zeichen Kapstadts weiterer Höhepunkte. Wer die Natur sucht, fährt hinaus zur Kap-Halbinsel mit dem Cape Point Nature Reserve und der Pinguinkolonie am Boulders Beach, oder verbringt den Vormittag in den botanischen Gärten von Kirstenbosch am Fuß des Tafelbergs (Eintritte jeweils separat zu zahlen).

Alternativ lohnt sich ein Ausflug nach Robben Island, wo Nelson Mandela 18 Jahre seiner Haft verbrachte, eine bewegende Ergänzung zum Stadtprogramm. Die Fähre sollte unbedingt vorab gebucht werden, da die Plätze oft Wochen im Voraus ausgebucht sind (Ticket nicht im Reisepreis enthalten).

Die Fahrt führt Sie an die Westküste nach Paternoster, eines der ältesten Fischerdörfer Südafrikas. Weiß getünchte Häuser, ein langer, fast menschenleerer Strand und Restaurants, die frischen Fisch direkt aus der Bucht auf den Tisch bringen, prägen den Charakter dieses Ortes.

Der Nachmittag steht zur freien Verfügung: ein Spaziergang am Strand oder ein erstes Abendessen mit Blick aufs Meer sind der passende Auftakt für die kommenden Tage an der Küste.

Nur wenige Kilometer von Paternoster entfernt lädt das Cape Columbine Nature Reserve mit seinen von Felsen gesäumten Buchten zu ausgedehnten Spaziergängen ein. Delfine lassen sich vor der Küste meist ganzjährig beobachten, Wale sind dagegen saisonale Gäste und vor allem zwischen Juni und November zu sehen.

Ein ruhiger Tag, der sich ganz nach Ihrem eigenen Tempo richtet: ob am Strand, bei einer Fahrradtour durch den Ort oder bei einem ausgedehnten Abendessen mit frischem Fisch.

Die Fahrt führt Sie ins malerische Olifants River Valley zur „Rooibos-Hauptstadt der Welt“. Clanwilliam ist tatsächlich die einzige Region der Welt, in der Rooibos kommerziell angebaut wird, was die Gegend zusätzlich besonders macht. Der Ort ist von Teehäusern und historischen Gebäuden geprägt; ein optionaler Besuch der Elandsberg Rooibos Estate gibt Einblick in die Herstellung des bekannten Tees, während das Old Gaol Museum die Geschichte des Ortes erzählt (Eintritte jeweils separat zu zahlen).

Wer einen kleinen Umweg nicht scheut: Nördlich der Route, nahe Lambert's Bay, liegt mit dem Muisbosskerm eines der bekanntesten Open-Air-Fischrestaurants der Westküste, frischer Fisch und Meeresfrüchte direkt vom Feuer, serviert in urigem Ambiente am Strand. Reservierung ist hier zwingend erforderlich und nicht im Reisepreis enthalten.

Am Nachmittag Ankunft in der Simbavati Cederberg Ridge, die inmitten bizarrer Sandsteinformationen liegt. Ein erster Spaziergang rund um die Lodge stimmt auf die kommenden Tage ein.

Ein ganzer Tag für die Cederberge selbst: schroffe Gipfel, bizarre Felsformationen und einer der eindrucksvollsten Sternenhimmel des Landes prägen diese Region. Die in der Vollpension der Lodge inkludierten Aktivitäten laden zum ausgiebigen Erkunden ein; welche das konkret sind, stimmen wir gerne vorab mit Leonie ab.

Abends lohnt sich der Blick nach oben: Die klare, trockene Luft der Cederberge zählt zu den besten Bedingungen Südafrikas für Sternenbeobachtung.

Die Route führt weiter in die Karoo, jene endlose Halbwüste, die einen Großteil des südafrikanischen Hinterlands prägt. Weite Ebenen, schroffe Gebirgszüge und ein Gefühl grenzenlosen Raums bestimmen hier das Bild. Historische Städtchen, Farmen und Naturschutzgebiete säumen die Strecke.

Auf dem Weg lohnt sich ein Stopp an einer der bekannten Metzgereien in Calvinia, berühmt für erstklassiges Karoo-Lamm, Biltong und Droëwors, eine gute Gelegenheit, sich mit regionalen Spezialitäten für die Weiterfahrt einzudecken. Nahe Vanrhynsdorp lohnt sich zudem ein Besuch der Kokerboom Nursery für alle, die sich für Sukkulenten und einheimische Pflanzen interessieren.

Am Nachmittag Ankunft auf der Papkuilsfontein Guest Farm, die am Rand des Bokkeveld-Plateaus liegt: ein ruhiger Ort zum Ankommen nach der Fahrt.

Nieuwoudtville gilt als Region mit der weltweit größten Vielfalt an Blumenzwiebelgewächsen und ist bekannt für den 100 Meter hohen Nieuwoudtville-Wasserfall am Doring River, nur wenige Kilometer außerhalb des Ortes gelegen. Rund 25 Kilometer entfernt liegt zudem einer der südlichsten Köcherbaumwälder Südafrikas. Beide Ausflugsziele sind frei zugänglich und lassen sich gut zu Fuß oder mit dem Mietwagen erkunden.

Wer etwas mehr Zeit hat, unternimmt eine Wanderung im angrenzenden Oorlogskloof Nature Reserve, einer Schluchtenlandschaft mit seltenen Vogelarten, für die vor Ort eine Genehmigung (Permit) einzuholen ist. Zur Blütezeit lohnen sich zusätzlich das Nieuwoudtville Flower Reserve und der Hantam National Botanical Garden am Ortsrand.

Am Abend erwartet Sie das im Reisepreis inkludierte Dinner auf der Farm, ruhig und mit Blick in die weite Landschaft.

Über 1.000 Kilometer erstreckt sich das Namaqualand entlang der Westküste, eine Region von karger, trockener Schönheit. Die Fahrt führt Sie in Richtung Springbok, dem Hauptort der Region und idealen Ausgangspunkt für die umliegende Landschaft.

Ankunft in der Naries Namakwa Retreat, die auf einem 6.000 Hektar großen Stück Halbwüste am Rand des Spektakelberg-Gebirges liegt. Die domförmigen Mountain Suites, direkt um natürliche Felsblöcke herum gebaut und mit Reet gedeckt, zählen zu den architektonisch ungewöhnlichsten Unterkünften der Region.

Einmal im Jahr, im südafrikanischen Frühling, verwandelt sich das Namaqualand für wenige Wochen in ein Blütenmeer aus tausenden Wildblumen, das Besucher aus aller Welt anzieht. Nur rund 15 Kilometer von der Naries Namakwa Retreat entfernt liegt das Goegap Nature Reserve mit seinem Wild Flower Garden, der ideale Ausgangspunkt, um die Blütenpracht der Region zu erkunden (Eintritt vor Ort zahlbar, ca. ZAR 30 bis 40 p.P., nicht im Reisepreis enthalten).

Auch außerhalb dieser kurzen Blütezeit hat die Region viel zu bieten: Das Reservat beherbergt unter anderem Springbock, Oryx und das seltene Hartmann-Bergzebra, dazu markierte Wanderwege und eine befahrbare Strecke für PKW.

Die Fahrt führt weiter in Richtung Augrabies, wo der Oranje-Fluss 56 Meter tief durch eine 18 Kilometer lange Schlucht stürzt, ein Schauspiel, das den Namen „Ort des großen Lärms“ mehr als verdient. Nach Ankunft in der Dundi Lodge bietet sich am Nachmittag ein erster Besuch der Hauptaussichtspunkte an, die über hölzerne Stege direkt an den Wasserfall führen (Konservierungsgebühr am Parktor zahlbar, nicht im Reisepreis enthalten).

Rund um den Wasserfall prägen schroffe Felsformationen, weite Ebenen und die charakteristischen Köcherbäume die Landschaft.

Alternative Unterkunft: Tutwa Desert Lodge, luxuriöses Wüstendomizil mit Vollpension und ausgewählten Getränken, für Gäste, die hier noch einen Tag länger verweilen möchten.

Ein Tag für die markierten Wanderwege des Parks: Der kurze Gorge Trail (ca. 2 km) führt zu Twin Falls und dem Aussichtspunkt Arrow Point, wo sich der Blick zurück in die Schlucht öffnet. Der etwas längere Dassie Trail (ca. 6,5 km) führt zusätzlich zum Moon Rock, einem markanten Granitfelsen mit Panoramablick über die Ebene. Der Nationalpark beherbergt Springbock, Steinbock und Klippspringer sowie zahlreiche Vogelarten; auch Giraffen, Spitzmaulnashörner und Leoparden kommen vor, Sichtungen sind hier jedoch seltener.

Wer mag, unternimmt am späten Nachmittag eine kurze Pirschfahrt im eigenen Fahrzeug auf der ausgeschilderten Wildbeobachtungsroute, bevor es am nächsten Tag weiter in die Kalahari geht.

Der Höhepunkt der Reise: Der Kgalagadi-Transfrontier-Park verbindet den ehemaligen Kalahari Gemsbok National Park Südafrikas mit dem Gemsbok National Park Botswanas zu einem der größten grenzübergreifenden Schutzgebiete Afrikas. Leuchtend orangerote Dünen, ausgetrocknete Flussbetten und eine erstaunlich dichte Tierwelt prägen diese Halbwüste.

Nach Ankunft in der Kgalagadi Lodge und dem Einrichten bleibt Zeit für eine erste, kurze Pirschfahrt im eigenen Fahrzeug in Richtung des nahegelegenen Parkeingangs, der erste Blick auf die roten Dünen im Abendlicht (Parkgebühren am Eingang zahlbar, nicht im Reisepreis enthalten).

Alternative Unterkunft: !Xaus Lodge, einzige Lodge direkt im Park, auf einer Düne gelegen mit Blick über das Auob-Flussbett, Vollpension inklusive Aktivitäten.

Ein ganzer Tag für den Park selbst: Löwen, Leoparden, Hyänen und Geparden teilen sich das Gebiet mit Streifengnus, Springböcken und Elands sowie über 200 Vogelarten, darunter ziehende Flamingos und Pelikane. Die Pirschfahrt im eigenen Fahrzeug entlang der ausgetrockneten Flussbetten des Auob und Nossob zählt zu den eindrücklichsten Erlebnissen Südafrikas.

Für den Mittag empfiehlt sich eine Pause an einem der Picknickplätze am Flussbett, bevor die Pirsch am Nachmittag weitergeht, die beste Zeit, um die berühmten schwarzmähnigen Kalahari-Löwen zu entdecken.

Am letzten vollen Tag lohnt sich die Erkundung der ausgewiesenen Wildnisrouten, soweit zugänglich, oder ein weiterer ganzer Tag entlang der Flussbetten des Auob und Nossob im Park selbst, wo Raubtiersichtungen oft außergewöhnlich gut sind. Auch kurze Wanderungen und Eco Trails rund um die Lodge stehen zur Auswahl.

Nach Sonnenuntergang lohnt sich der Blick nach oben: Die klare, trockene Luft der Kalahari sorgt für einen der eindrucksvollsten Sternenhimmel des südlichen Afrikas.

Der letzte Reisetag führt zurück an den Oranje-Fluss. Upington, ursprünglich Olijvenhoutsdrift genannt, gilt als „grüne Kalahari“: fruchtbare Flusstäler kontrastieren hier mit der umliegenden Halbwüste. Gepflegte Gärten, schattenspendende Bäume und ein lebendiges Stadtzentrum prägen den Ort.

Die River Place Manor liegt direkt am Flussufer und bietet mit ihrem Infinity Pool einen ruhigen Ausklang der Reise. Wer möchte, unternimmt am Nachmittag eine Weinprobe bei Orange River Cellars oder eine Sonnenuntergangsfahrt auf dem Fluss.

Rückgabe des Mietwagens am Flughafen Upington und Weiterreise, mit dem Bild roter Dünen, weiter Blütenfelder und stiller Sternennächte im Gepäck.

Unterkünfte

Ort Nächte Unterkunft Landeskategorie
Kapstadt 2 Victoria & Alfred Hotel (F)****
Paternoster 2 Abalone Hotel & Villas (F)*****
Clanwilliam 2 Simbavati Cederberg Ridge (F/M/A inkl. Aktivitäten)*****
Nieuwoudtville 2 Papkuilsfontein Guest Farm (F/A)***
Springbok 2 Naries Namakwa Retreat (F/M/A)****
Augrabies 2 Dundi Lodge (F)****
Kgalagadi Transfrontier Park 3 Kgalagadi Lodge (SV)***
Upington 1 River Place Manor (F)*****

Termine & Preise

SaisonDZEZ
15.01.27 - 28.02.27 3.855,— € auf Anfragestatus
01.03.27 - 30.04.27 3.815,— € auf Anfragestatus
01.05.27 - 30.06.27 3.545,— € auf Anfragestatus
01.07.27 - 31.08.27 4.170,— € auf Anfragestatus
01.09.27 - 15.12.27 4.190,— € auf Anfragestatus

Inkludierte Leistungen:

  • Mietwagen Toyota Hilux Doppelkabine 4x4 (Tag 2 bis 17)
  • 16 Übernachtungen in den beschriebenen Unterkünften inklusive der jeweiligen Verpflegungsleistungen (F=Frühstück, M=Mittagessen, A=Abendessen, SV=Selbstversorgung)
  • Flughafentransfer bei Ankunft Kapstadt
  • SATIB Guardian 30-Day Cover (Notfallversicherung vor Ort)
  • Reisedokumente & Voucher

Nicht inkludierte Leistungen:

  • Internationale Flüge (Über TAKE OFF buchbar)
  • Eintrittsgelder
  • Mahlzeiten außerhalb der jeweiligen Unterkunftsleistung
  • Getränke, sofern nicht als All Inclusive ausgewiesen
  • Trinkgelder und Gepäckträger
  • Optionale Zusatzaktivitäten
  • Mietwagen-Extras (GPS-Kaution, Einwegzuschlag-Kaution, Kindersitze etc.)
  • Persönliche Ausgaben (Wäsche, Minibar etc.)

Das müssen Sie wissen:

Diese Reise ist eine individuelle Selbstfahrerreise. TAKE OFF stellt Ihnen mit sorgfältig geprüften Partnern vor Ort den Rahmen für eine persönliche und unvergessliche Reise. Die Routenbeschreibungen dienen als Orientierung; die Planung der tagesinternen Abläufe liegt in Ihrer eigenen Verantwortung. Einige Unterkünfte auf dieser Route haben ihre Raten für 2027 noch nicht veröffentlicht, die endgültige Preisstellung folgt nach Freigabe der Lieferantenpreise. Für Fragen vor, während und nach der Reise stehen wir Ihnen jederzeit zur Verfügung.

FAQ Südafrika - Beste Reisezeit

  • Die beste Zeit für die Panoramaroute und klassische Safaris im Krüger ist während der Trockenzeit von Mai bis September, wenn Tiere leicht sichtbar an Wasserstellen sind, Safari-Bedingungen ideal und die Landschaft trocken ist.
  • Für Jungtiere und grüne Landschaften eignen sich besonders Oktober bis November, wenn Tiere aktiv, die Vegetation grün und die Landschaft fotogen ist, aber erste Regenschauer möglich sind.
  • Die Regenzeit von Dezember bis März bedeutet häufige, teils heftige Nachmittags- und Abendgewitter. Der Vorteil ist, dass es Nebensaison ist, weniger Touristen unterwegs sind und Unterkünfte günstiger, aber die Sicht auf Tiere schwieriger durch dichten Bewuchs, hohe Luftfeuchtigkeit und schlammige Straßen.
  • Die beste Zeit für Strandurlaub und Safari entlang der Garden Route ist während des Frühjahrs (September bis November) und Herbsts (März bis Mai), wenn das Wetter mild, die Luft angenehm und die Landschaft grün und blühend ist; Strandtage sind meist sonnig und Outdoor-Aktivitäten wie Wandern, Tierbeobachtung und Safaris optimal.
  • Für richtig warme Sommertage eignen sich besonders die Sommermonate (Dezember bis Februar), wenn Temperaturen 20–30 °C erreichen, ideal für Strand, Wassersport und Outdoor-Safaris; der Nachteil ist die Hauptsaison, wodurch mehr Touristen unterwegs sind und Unterkünfte teurer werden, außerdem kann es gelegentlich regnen.
  • Die Wintermonate (Juni bis August) bringen kühlere Temperaturen (10–20 °C), weniger Regen und ruhige Natur, wodurch Safari und Wanderungen angenehm sind; der Vorteil ist Nebensaison mit günstigeren Unterkünften und weniger Menschen, allerdings sind die Meerestemperaturen niedriger und Strandtage begrenzter, und Tiere sind tendenziell weniger aktiv.
  • Die beste Zeit für eine kombinierte Reise nach Kapstadt, entlang der Garden Route und in den Krüger Nationalpark ist September bis November, wenn das Wetter warm und angenehm ist, die Landschaft grün und blühend, Outdoor-Aktivitäten und Strandtage ideal, und im Krüger Nationalpark die Tiere noch gut sichtbar sind, einschließlich vieler Jungtiere.
  • Für perfekte Safari-Bedingungen im Krüger während der Trockenzeit eignen sich Juni bis August, wenn Tiere leicht an Wasserstellen zu sehen sind, allerdings sind Kapstadt und die Garden Route dann kühler (10–25 °C), weniger ideal für Strandtage, aber weiterhin gut für Wanderungen und Outdoor-Aktivitäten.
  • Die Sommermonate (Dezember bis Februar) bieten warme Temperaturen an Kapstadt und der Garden Route (20–30 °C), perfekt für Strand und Outdoor, aber im Krüger erschwert die Regenzeit die Sicht auf Tiere, und die Regionen sind touristisch stärker frequentiert.

FAQ Südafrika - Sicherheit

Ja, wie in jedem Reiseland ist es nur sinnvoll, einige grundlegende Sicherheitsregeln zu beachten. In größeren Städten wie Kapstadt, Johannesburg oder Durban sollte man nachts vorsichtig sein, Wertgegenstände nicht offen tragen und sich über sichere Stadtteile informieren. Tagsüber und entlang der beliebten Ferienorte fühlt man sich als Reisender jedoch sehr wohl. Touristische Orte, Safariparks und die Garden Route sind generell sicher, besonders wenn man Unterkünfte in bewährten Gegenden wählt und sich an lokale Empfehlungen hält. Nachtfahrten sollten eher vermieden werden, abgelegene Wanderrouten ebenfalls, und es empfiehlt sich, sich vorab über die aktuelle Lage beim Auswärtigen Amt zu informieren.

Ja, Selbstfahrertouren in Südafrika sind gut möglich und sicher, da die Straßen, besonders Nationalstraßen und R-Routen, sehr gut ausgebaut und in gutem Zustand sind. Fahren Sie vorzugsweise tagsüber, vermeiden Sie nächtliche Fahrten und folgen Sie nicht automatisch der schnellsten Route von Navigations-Apps, da diese manchmal durch weniger sichere Townships führen kann. Parken ist an größeren Parkplätzen in fast jedem Ort sicher, dort stehen üblicherweise sogenannte Car Guards oder Park Boys, die Ihr Fahrzeug gegen kleines Trinkgeld bewachen. So können Sie Südafrika entspannt und sicher auf eigene Faust erkunden.

FAQ Südafrika - Familien

Ja, Südafrika ist ein ideales Reiseziel für Familien. Nahezu alle Restaurants bieten Kinderstühle, Kindermenüs und Malsets, sodass auch kleine Kinder gut versorgt sind. Entlang der Straßen gibt es gut ausgestattete Raststätten mit Spielplätzen, und Supermärkte führen neben lokalen Produkten auch europäische Marken wie Pampers, Hipp oder Feuchttücher – praktisch für entspanntes Reisen mit Babys und Kleinkindern.

Die Garden Route ist malariafrei und bereits für Familien mit Babys und Kleinkindern gut geeignet. Die Krüger-Region birgt je nach Saison Malariarisiko, weshalb sie eher mit Kindern ab 6 Jahren empfohlen wird.

Südafrika begeistert zudem mit einer vielfältigen Landschaft, von traumhaften Stränden über die Garden Route bis hin zu beeindruckenden Nationalparks. Besonders die Tierwelt macht Familienreisen unvergesslich: Auf Safaris lassen sich die Big Five hautnah erleben, Giraffen, Elefanten oder Zebras beobachten – viel beeindruckender als jeder Zoo. Viele Unterkünfte und Lodges sind familienfreundlich und bieten geräumige Zimmer, Pools und altersgerechte Aktivitäten für Kinder jeden Alters.

Weitere Vorteile für Familien: keine Zeitverschiebung, gut ausgebaute Straßen und Infrastruktur, sichere Selbstfahrertouren und das Land ist ganzjährig bereisbar.

Ja, Kinder jeden Alters können bereits mit auf Safari, die genauen Regeln hängen jedoch von der jeweiligen Lodge oder dem Park ab. Wir helfen Ihnen gerne, die passende Unterkunft je nach Alter Ihres Kindes auszuwählen.

In vielen privaten Lodges und Reservaten können Familien in einem privaten Fahrzeug die Tierwelt entdecken oder in speziellen Familien-Jeeps mit ein bis zwei weiteren Familien fahren – eine entspannte Lösung, bei der andere Eltern gut nachvollziehen können, wenn das eigene Kind mal eigenwillig oder unruhig ist. Ab etwa 4 Jahren bieten viele Lodges auch eigene Kinder-Safaris an, während die Eltern auf dem regulären Game Drive sind. Die Kinder können dabei Spuren erraten, spielerisch Tiere kennenlernen und spannende Abenteuer erleben, perfekt auf ihr Alter abgestimmt.

In Nationalparks wie Addo ist Selbstfahren mit dem eigenen Fahrzeug möglich, sogar mit Babyschale für die Kleinsten. Viele Parks verfügen über eingezäunte Bereiche mit Tischen, Toiletten und Picknickmöglichkeiten, sodass Familien dort entspannt Safari-Erlebnisse genießen können, ohne auf Sicherheit oder Komfort zu verzichten.

Für die Einreise nach Südafrika benötigt jedes Kind einen gültigen Reisepass. Seit dem 1. Januar 2024 werden Kinderreisepässe in Deutschland nicht mehr neu ausgestellt, und verlängerte oder aktualisierte Pässe werden nicht akzeptiert. Nutzen Sie daher entweder den noch gültigen Kinderreisepass oder einen regulären Reisepass für Ihr Kind.

Reist das Kind mit mindestens einem Elternteil, genügt der gültige Reisepass. Es ist jedoch empfehlenswert, zusätzlich eine Geburtsurkunde mitzuführen und ggf. eine Zustimmungserklärung des anderen Elternteils.

Reist ein Kind allein, sind weitere Unterlagen erforderlich: Dazu gehören die Geburtsurkunde, eine Zustimmungserklärung der Eltern in englischer Sprache, Passkopien der Eltern oder Sorgeberechtigten, die Kontaktdaten der Eltern sowie ein Bestätigungsschreiben der begleitenden Person.

Verbindliche Informationen, aktuelle Vorgaben und Musterformulare finden Sie beim südafrikanischen Department of Home Affairs oder bei der südafrikanischen Botschaft.

Für Familienreisen nach Südafrika werden DTP (Diphtherie, Tetanus, Polio) und Hepatitis A empfohlen – auch für Kleinkinder. Die meisten Kinder haben die DTP-Impfungen bereits im Rahmen der regulären Impfpläne erhalten. Die Hepatitis A-Impfung sollte vor der Reise erfolgen, da der Schutz nur begrenzt ist. 

Bei Zwischenstopps in Gelbfiebergebieten ist ein Impfnachweis gegen Gelbfieber erforderlich, auch für Kleinkinder, selbst wenn der Flughafen nicht verlassen wird. Die Impfung muss mindestens 10 Tage vor Abreise erfolgen, sonst kann die Einreise nach Südafrika verweigert werden.

Alina Bock

Unsere Reisespezialistin Alina Bock freut sich darauf, Ihnen für diese Reise mit Rat und Tat zur Seite zu stehen. Fragen Sie auch gerne nach einer persönlichen Beratung!

T: +49 (0) 40 3289 268 75

E: abock@takeoffreisen.de

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