Die große Runde ist eine Route für Menschen mit Entdeckergeist, die auch lange Strecken nicht scheuen um Namibia authentisch und umfangreich zu erkunden. Die Route führt sie über die Kalahari und den Fish River Canyon nach Aus oder Lüderitz. Wer sich für die Geschichte des Diamant Rausches in Namibia interessiert, hat die Möglichkeit sich mit einem Guide tief hinein zu begeben in das “Sperrgebiet” und sprichwörtlich Geschichte Atmen. Von dort geht es weiter in Richtung Sossusvlei wo die spektakulären Dünen und das Deadvlei auf Sie warten. Swakopmund wartet auf Sie mit Kolonialem Charme und ebenfalls einiger Geschichte. Was hat eigentlich Martin Luther in Namibia verloren? Auf Salzpiste und Schotterpisten geht es ins Erongo Gebirge. Mit etwas Glück begegnen Sie Wüstenelefanten. Über das Galton Gate passieren Sie Etosha im weniger frequentierten Westen. Intensive Tage mit Pirsch auf eigene Faust durch Etosha und schließlich zurück nach Windhoek. Eine intensive Rundreise voller Kontraste, wilder Landschaften und einmaligen Panoramen. Unterwegs auf eigene Faust im 4x4 Mietwagen und Übernachtungen in Lodges.
Reiseablauf
Alle Highlights von Nord bis Süd mit intensiven Tierbeobachtungen entlang der Etosha Pfanne von West nach Ost. Erleben Sie den Fish River Canyon, das nördliche Damaraland, Dünenzauber in der Kalahari und im Sossusvlei sowie den Köcherbaumwald, Lüderitz und Fish River Canyon im Süden Namibias.
Drei Kategorien, eine Route
Der Reiseverlauf ist in allen Kategorien sehr ähnlich. Was sich unterscheidet, sind die Unterkünfte, die Verpflegung und das Fahrzeug.
Silber – solide, gut geführte Gästehäuser und Lodges an jedem Etappenziel. Sie übernachten in Standardzimmern, 19 Frühstücke und 15 Abendessen sind eingeschlossen. Ihr Fahrzeug ist ein Toyota Hilux New Model Double Cab mit Allradantrieb.
Gold – ausgewählte Lodges in bester Lage, mehrfach direkt am Geschehen: die Fish River Lodge am Rand der Schlucht, das Twyfelfontein Adventure Camp im Premium-Zelt, die Waterberg Plateau Lodge im Rock Chalet. 19 Frühstücke und 17 Abendessen sind eingeschlossen. Ihr Fahrzeug ist ein Toyota Hilux New Model, ab drei Personen ein Toyota Fortuner mit Automatikgetriebe.
Platinum – die Luxusvariante mit privaten Concessions und Lodges der Spitzenklasse. Auf Anfrage.
Am Flughafen Windhoek werden Sie in Empfang genommen und zur Mietstation in der Stadt gebracht. Dort übernehmen Sie Ihr Fahrzeug und erhalten eine ausführliche Einweisung – nehmen Sie sich dafür Zeit, es lohnt sich. Anschließend fahren Sie zu Ihrer ersten Unterkunft. Nutzen Sie den Nachmittag für den ersten Einkauf: Wasser, Vorräte, eine gefüllte Kühlbox. Die nächsten Tage führen durch dünn besiedeltes Land, in dem zwischen zwei Supermärkten schon einmal dreihundert Kilometer liegen können. (rund 45 Kilometer)
2. Tag: Windhoek - Kalahari Wüste
Nach Süden, und mit jedem Kilometer wird der Sand röter. Die Kalahari ist keine Sandwüste, sondern Trockensavanne: Grasbüschel auf langgestreckten Dünenrücken, dazwischen Kameldornbäume, an deren Kronen die Nester der Siedelweber hängen wie Heuhaufen. Springböcke und Oryxantilopen stehen oft direkt an der Piste. Und abends lohnt der Blick nach oben – über der Kalahari steht der Nachthimmel so klar wie an wenigen Orten der Erde. (rund 280 Kilometer)
3. – 4. Tag: Kalahari - Fish River Canyon
Auf dem Weg nach Süden liegt bei Keetmanshoop der Köcherbaumwald, gleich daneben das Giant’s Playground, ein Feld aus übereinandergetürmten Doleritblöcken, das aussieht, als hätte jemand mit Bausteinen aufgehört. Am Nachmittag erreichen Sie den Fish River Canyon: über 160 Kilometer lang, bis zu 27 Kilometer breit und rund 550 Meter tief – die zweitgrößte Schlucht der Erde.
Der folgende Tag gehört ganz dem Canyon. Wanderungen entlang der Kante, geführt oder auf eigene Faust, und am späten Nachmittag das Licht, wenn die Gesteinsschichten nacheinander die Farbe wechseln. Die Mehrtageswanderung durch den Canyon ist nicht Teil dieser Reise; sie erfordert eine eigene Genehmigung und ein ärztliches Attest. Bei Interesse an einer geführten mehrtätigigen Wanderung sprechen Sie uns bitte an, wir prüfen die Machbarkeit abhängig von Jahreszeit und Verfügbarkeiten. Im Sommer ist der Canyon tödlich heiß, zu dieser Zeit gibt es keine Wanderungen. (rund 450 Kilometer)
Kategorienhinweis: Die Unterkünfte beider Kategorien liegen an gegenüberliegenden Seiten des Canyons. In der Kategorie Silber übernachten Sie an der Ostseite, rund 16 Kilometer vom Hauptaussichtspunkt bei Hobas entfernt – die bekannten Viewpoints erreichen Sie in gut einer Viertelstunde. In der Kategorie Gold liegt Ihre Lodge direkt auf der Westkante, in einem privaten Schutzgebiet mit rund 75 Kilometern eigener Canyonkante; die Wanderwege beginnen unmittelbar an der Unterkunft, die öffentlichen Aussichtspunkte bei Hobas sind von dort aus jedoch nicht sinnvoll erreichbar. Die Anfahrt zur Westkante führt über rund 90 Kilometer Schotterpiste ab der B4.
5. – 6. Tag: Fish River Canyon - Aus / Lüderitz
Die Strecke führt nach Nordwesten, vorbei an Tafelbergen und über weite Schotterebenen, bis Sie bei Aus auf die B4 treffen. Ab hier ist die Straße asphaltiert und in bestem Zustand. Am Wasserloch von Garub, rund 20 Kilometer westlich von Aus, stehen die Wildpferde der Namib – eine kleine Population, die sich seit über hundert Jahren in einer Landschaft hält, in der kaum etwas wächst. Ein überdachter Beobachtungsstand liegt wenige hundert Meter von der Straße entfernt.
Der zweite Tag dieser Etappe gehört der Küste. In Kolmanskuppe holt sich der Sand seit Jahrzehnten die Häuser der Diamantensucher zurück: Dünen stehen in Ballsälen, Türen öffnen sich auf Sandwände. Lüderitz selbst wirkt mit seinen Jugendstilfassaden zwischen nacktem Fels und Atlantik wie aus der Zeit gefallen. (rund 320 bis 440 Kilometer je nach Kategorie)
Kategorienhinweis: In der Kategorie Silber übernachten Sie beide Nächte in Lüderitz. Kolmanskuppe liegt zehn Autominuten vor der Stadt; Hafen, Felsenkirche und die Buchten der Halbinsel sind ohne lange Anfahrt erreichbar. In der Kategorie Gold übernachten Sie bei Aus, 120 Kilometer landeinwärts. Die B4 dorthin ist durchgehend asphaltiert und zügig zu fahren; Lüderitz und Kolmanskoppe erreichen Sie von dort als Tagesausflug – rechnen Sie mit 240 Kilometern hin und zurück und starten Sie am Vormittag.
Hinweis zu Kolmanskuppe: Die geführten Rundgänge beginnen montags bis samstags um 9.30 und 11.00 Uhr, sonn- und feiertags um 10.00 Uhr. Das Gelände ist montags bis freitags bis 15.00 Uhr geöffnet, an Wochenenden und Feiertagen nur bis 13.00 Uhr. Wer den geführten Rundgang mitnehmen möchte, plant dafür den Vormittag ein. Ein gesondertes Fotografenticket erlaubt den Zugang von Sonnenauf- bis Sonnenuntergang.
Auf Anfrage führen wir diese Etappe auch in der Kategorie Gold über Lüderitz – mit zwei Nächten an der Küste und der geführten Ganztagesexkursion zum Bogenfels und nach Pomona, tief im Sperrgebiet. Sprechen Sie uns an, wir prüfen Verfügbarkeit und Preis für Ihren Termin. Ein besonderes Highlight für Geschichtsinteressierte oder Fotografen, die echte “Lost Places” sehen möchten. Verglichen mit den Geisterstädten im Sperrgebiet ist Kolmannskoppe ein “Freilichtmuseum”.
Nach Norden, quer durch die Namib. Die Piste läuft schnurgerade auf den Horizont zu, links und rechts nichts als Kies, Kameldorn und in der Ferne die Naukluft. Am Nachmittag erreichen Sie das Gebiet um Sesriem.
Am folgenden Morgen sollten Sie früh los – das Parktor öffnet bei Sonnenaufgang, und die erste Stunde ist die beste. Die Dünen des Sossusvlei zählen zu den höchsten der Welt; wer auf einem Kamm steht, sieht Grat um Grat in Rostrot und Schatten auseinanderlaufen. Im Deadvlei stehen die abgestorbenen Kameldornbäume seit rund neunhundert Jahren auf weißem Lehm. Die letzten fünf Kilometer bis zum Vlei sind Tiefsand und nur mit Allrad oder dem Shuttle zu befahren. Nachmittags lohnt der Sesriem Canyon, eine schmale Schlucht, in die man hinabsteigen kann. (rund 300 bis 420 Kilometer je nach Kategorie)
Kategorienhinweis: In der Kategorie Silber ist diese Etappe rund 120 Kilometer länger, weil Sie von der Küste aus starten statt von Aus. Planen Sie den Aufbruch entsprechend früh. Auf Wunsch bauen wir auch eine Zwischenübernachtung ein, zum Beispiel auf der Farm Koimaisis oder bei Duwisib.
9. - 10. Tag: Sossusvlei Umgebung - Swakopmund
Von der Wüste an die Küste. Der Weg führt über den Gaub- und den Kuiseb-Pass, vorbei an Solitaire, wo traditionell ein Stück Apfelkuchen fällig ist, und dann in die Mondlandschaft des Kuiseb-Rivier. Bei Walvis Bay stehen die Flamingos in der Lagune, oft zu Tausenden.
Swakopmund ist der Gegenentwurf zu allem, was bisher kam: kühler Atlantiknebel über Palmen und wilhelminischen Fassaden, Cafés, ein Leuchtturm, Meeresrauschen. Zwei Nächte bleiben Zeit für eine Bootsfahrt zu Robben und Delfinen in der Walvis Bay, für Quadtouren in den Dünen, einen Rundflug über die Skelettküste oder schlicht für einen Tag ohne Auto. (rund 350 Kilometer)
Tipp: Ganztägige Exkursion “Marine and Dune Day” - Vormittag auf dem Katamaran mit Austern und der Chance auf Wale und Delfine, der Nachmittag in den ikonischen Dünen des “Sandwichharbour” mit dem 4x4 und einem erfahrenen Fahrer. Ab. 185,-€ p-P.
11. Tag: Swakopmund - Damaraland
Sie verlassen die Küste. Zwei Wege führen nach Norden: die Skelettküste entlang, mit einem Halt an der Robbenkolonie von Cape Cross, wo im Winter Zehntausende Tiere liegen – oder die kürzere Strecke landeinwärts durch die Granitwelt der Erongo-Berge. Beide enden im Damaraland, und die Landschaft ändert sich dabei vollständig: Tafelberge mit gestuften Flanken, Trockenflüsse voller Kameldornbäume, dazwischen Geröllflächen, auf denen die Welt still wird. (rund 190 bis 330 Kilometer je nach Kategorie)
Kategorienhinweis: Die Kategorien übernachten an unterschiedlichen Punkten des Damaralandes, gut hundert Kilometer voneinander entfernt. In der Kategorie Silber endet der Tag im südlichen Damaraland, nordwestlich von Uis am Ugab, mit Blick auf den Brandberg – mit 2.573 Metern der höchste Berg Namibias. In der Kategorie Gold fahren Sie weiter bis Twyfelfontein; die Felsgravuren dort zählen zum UNESCO-Welterbe und sind noch am selben Nachmittag oder am Folgemorgen zu besichtigen, ausschließlich in Begleitung eines ortskundigen Führers. Die Gold-Etappe ist deutlich länger – brechen Sie zeitig auf.
Das Damaraland ist die menschenleerste Landschaft dieser Reise. Hier leben Bergzebras, Spitzmaulnashörner und die an die Trockenheit angepassten Elefanten, die den Flussläufen folgen und pro Tag bis zu siebzig Kilometer zurücklegen, um Wasser zu finden. Tierbeobachtung ist hier kein Wasserloch-Abwarten, sondern Suchen und Lesen von Spuren.
Geführte Ausfahrten zur Tierbeobachtung sind in beiden Kategorien buchbar – reservieren Sie sie möglichst schon bei Buchung Ihrer Reise, die Zahl der Plätze ist klein. Dazwischen bleibt Zeit für Wanderungen und für den Blick vom Rand der Hochebene über das Land. (rund 100 bis 340 Kilometer je nach Kategorie)
Kategorienhinweis: Diese Etappe fällt sehr unterschiedlich lang aus, weil die Kategorien am Vortag an verschiedenen Punkten übernachtet haben. Die Ziele selbst liegen nur rund 25 Kilometer auseinander, beide am Grootberg-Massiv im nördlichen Damaraland. In der Kategorie Silber liegt die Unterkunft oben auf dem Plateaurand.
13. Tag: Damaraland
Bei der Grootberg Lodge können Sie heute optional an einem Wüstenelefanten Tracking teilnehmen. (ab 120 €,- p.P. , ½ tägig).
In der Palmwag Lodge verbringen Sie den Tag mit spannenden Pirschfahrten im privaten Konzessionsgebiet, wo Wüstenelefanten, Giraffen und Antilopen zu entdecken sind. Zwischendurch bleibt Zeit zum Entspannen am Pool, bevor der Abend mit einem Sundowner und Abendessen unter dem Sternenhimmel ausklingt.
14.Tag: Damaraland Nord – Etosha Nationalpark West
Über Kamanjab geht es nach Norden. Ihre Unterkunft liegt in einem Schutzgebiet unmittelbar an der Westgrenze des Etosha-Nationalparks, rund 17 Kilometer vom Galton Gate. Das Gebiet gehört nicht zum Park, sondern wird gemeinsam mit der ansässigen Gemeinschaft bewirtschaftet – und deshalb ist hier möglich, was im Nationalpark selbst untersagt ist: geführte Nachtfahrten etwa, wenn Löwen, Leoparden und Stachelschweine aktiv werden. (rund 160 bis 190 Kilometer) Nightdrive ab ca. 60,- € p.P.
15. Tag: Etosha Nationalpark West Erkundung
Am Galton Gate fahren Sie in den Nationalpark ein und queren ihn nach Osten. Der westliche Teil ist der stillste – Dolomithügel, Mopanewald, kaum ein anderes Fahrzeug. Weiter östlich öffnet sich die Ebene zur Pfanne: 5.000 Quadratkilometer salzverkrusteter Lehm, in dem sich die Luft flimmernd bricht. An den Wasserstellen entlang des Südrands stehen Giraffen, Zebras, Springböcke, Elefanten, mit etwas Glück Nashorn und Löwe. Am Nachmittag verlassen Sie den Park im Süden. (rund 220 bis 250 Kilometer)
Hinweis für die Parkfahrten: Im Etosha-Nationalpark gilt Tempo 60. Die Tore öffnen bei Sonnenaufgang und schließen bei Sonnenuntergang – die genauen Zeiten wechseln mit der Jahreszeit und hängen am jeweiligen Gate aus. Aussteigen ist nur an ausgewiesenen Stellen erlaubt. Planen Sie großzügig: Wer an einem Wasserloch steht, bleibt länger, als er gedacht hat.
16. + 17. Tag: Etosha Nationalpark – Von Süden nach Osten
Entlang der Pfanne und vorbei an vielen Wasserstellen fahren Sie in den östlichen Teil des Parks und bleiben dort zwei Nächte. Ein ganzer Tag steht damit für Pirschfahrten auf eigene Faust zur Verfügung. Die Strategie ist einfach und funktioniert: In der Trockenzeit von Mai bis Oktober an einem Wasserloch parken, Motor aus, warten. Zwischen Ankunft und erstem Elefanten vergehen selten mehr als zwanzig Minuten. (rund 190 Kilometer)
18. Tag: Etosha Umgebung Ost – Waterberg Umgebung
Nach Süden zum Waterberg, einem Tafelberg aus rotem Sandstein, der wie eine Insel zweihundert Meter aus der Ebene steigt. Weil die Flanken senkrecht abfallen, ist das Plateau oben ein natürliches Gehege: Hierher wurden Spitzmaulnashörner und seltene Antilopenarten gebracht, die anderswo unter Druck stehen. Geführte Wanderungen und Nashornbeobachtungen sind vor Ort buchbar. (rund 260 bis 300 Kilometer)
Kategorienhinweis: In der Kategorie Gold übernachten Sie oben am Plateaurand, in der Kategorie Silber im Tal am Fuß des Bergs.
19. Tag: Waterberg Umgebung - Greater Windhoek
Auf dem Rückweg in die Hauptstadt lohnt der Halt am Holzschnitzmarkt von Okahandja – der größte des Landes, und der beste Ort für das, was mit ins Handgepäck soll. Den letzten Abend verbringen Sie in Windhoek: Kirchen aus der Kolonialzeit, Kudu-Filet, ein Glas auf drei Wochen Namibia. (rund 340 Kilometer)
20. Tag: Greater Windhoek - Windhoek Flughafen
Weiterfahrt nach Windhoek und Abgabe des Mietwagens und Transfer zum Flughafen. (Silber: ~ 65 km, Gold: ~ 35 km)
Unterkünfte
Ort
Nächte
Silber
Gold
Windhoek
1
Elegant Guesthouse (Standardzimmer, F)
Olive Grove Guesthouse (Classic Zimmer, F)
Kalahari
1
Intu Afrika Camelthorn Lodge (Standardzimmer, F/A)
Intu Afrika Zebra Kalahari Lodge (Standardzimmer, F/A)
Gerne können Sie auf Anfrage und bei Verfügbarkeit Unterkünfte aus beiden Kategorien mischen oder andere Unterkünfte einbauen. Wir beraten Sie dazu gerne.
Vorbehaltliche Verfügbarkeit. Hoteländerungen können zu Preisänderungen führen.
Termine & Preise
Preise 2027 pro Person im Doppelzimmer, in Euro
Abreisezeitraum
Silber 2 Pers.
Silber 4 Pers.
Gold 2 Pers.
Gold 4 Pers.
01. – 11.11.2026
4.250
3.500
6.300
5.300
01.12.2026 – 24.02.2027
3.800
3.300
5.700
5.100
16.03. – 11.06.2027
3.900
3.300
5.900
5.200
01.07. – 12.10.2027
4.500
3.750
6.400
5.500
Die Personenzahl bezeichnet die gemeinsame Nutzung eines Fahrzeugs. Je mehr Reisende sich ein Fahrzeug teilen, desto günstiger wird der Preis pro Person. Drei Personen und Alleinreisende auf Anfrage.
Einzelzimmerzuschlag
Abreisezeitraum
Silber
Gold
Abreisen bis 11.06.2027
700 €
1.240 €
Abreisen 01.07. – 12.10.2027
830 €
1.300 €
Termine auf Anfrage
In folgenden Zeiträumen fällt die Reise in zwei Preisperioden. Für diese Termine rechnen wir individuell und anteilig – sprechen Sie uns an: 12. bis 30.11.2026 · 25.02. bis 15.03.2027 · 12. bis 30.06.2027 · ab 13.10.2027.
Maßgeblich sind die hier genannten Preise. Abweichende Angaben im gedruckten Katalog 2027 stehen unter dem dort genannten Vorbehalt.
Im Reisepreis eingeschlossen
19 Übernachtungen im Doppelzimmer mit Bad oder Dusche und WC in der gebuchten Kategorie
Verpflegung laut Unterkunftsliste: Kategorie Silber 19 Frühstücke und 13 Abendessen, Kategorie Gold 19 Frühstücke und 16 Abendessen
Transfer vom Flughafen Windhoek zur Mietstation bei Ankunft und zurück zum Flughafen bei Abreise
20 Tage Geländewagen mit Allradantrieb, unbegrenzte Kilometer
Erweiterte Fahrzeugversicherung mit reduzierter Selbstbeteiligung (Kaution N$ 2.500)
Selbstbeteiligungs-Ausschluss-Versicherung bis 4.000 €
24-Stunden-Pannenhilfe
Mehrwertsteuer und Tourismusabgabe in Namibia
Ausführliches Infopaket mit deutschsprachigen Wegbeschreibungen und Kartenmaterial
24-Stunden-Notrufnummer vor Ort und telefonische Notfallbetreuung
Nicht im Reisepreis eingeschlossen
An- und Abreise nach Windhoek, Flughafensteuern und Sicherheitsgebühren
Visum für Namibia, rund 1.600 N$ – etwa 90 Euro pro Person
Nationalpark- und Eintrittsgebühren, vor Ort in Landeswährung zu zahlen
Treibstoff
Mahlzeiten und Getränke, die in der Unterkunftsliste nicht ausgewiesen sind
Fakultative Ausflüge und Aktivitäten
Reiseversicherungen, Trinkgelder und Ausgaben persönlicher Art
Ihr Fahrzeug
Nach der Ankunft werden Sie am Flughafen Windhoek abgeholt und zur Mietstation in der Stadt gebracht. Dort übernehmen Sie Ihr Fahrzeug mit Einweisung und fahren weiter zu Ihrer ersten Unterkunft. Am Abreisetag geben Sie das Fahrzeug in Windhoek zurück; den Transfer zum Flughafen übernehmen wir. Alle Kilometer sind frei. In beiden Kategorien fahren Sie einen Geländewagen mit Allradantrieb und Doppelkabine; in der Kategorie Gold ein neueres Modell. Reisen Sie zu viert, empfehlen wir wegen des höheren Komforts und des größeren Innenraums den Wechsel auf einen SUV mit Automatikgetriebe oder einen Land Cruiser – gern nennen wir Ihnen den Aufpreis für Ihren Termin.
Versicherungsschutz
Eingeschlossen ist die erweiterte Fahrzeugversicherung mit reduzierter Selbstbeteiligung. Die Kaution beträgt dadurch N$ 2.500 statt N$ 40.000 und wird bei Übernahme auf einer Kreditkarte hinterlegt, die auf den Mieter ausgestellt sein muss. Dazu kommt die Selbstbeteiligungs-Ausschluss-Versicherung mit einer Versicherungssumme von 4.000 € für die gesamte Mietdauer. Sie erstattet Ihnen die Selbstbeteiligung, die Ihnen im Schadenfall berechnet wird, und übernimmt bei einem Unfall zusätzlich Schäden an Windschutz-, Seiten- und Heckscheibe, an Reifen, Außenspiegeln und am Dach. Nicht gedeckt sind – wie in Namibia üblich – Schäden an Kupplung und Unterboden, Wasserschäden sowie Schäden bei Fahrten abseits öffentlicher Straßen. Die Versicherungsbedingungen und das Produktinformationsblatt erhalten Sie vor Buchungsabschluss.
Voraussetzungen für die Anmietung
Mindestalter 23 Jahre, Höchstalter 85 Jahre
Gültiger Führerschein; da deutsche Führerscheine nicht englischsprachig sind, ist zusätzlich ein internationaler Führerschein erforderlich
Alle Fahrer müssen bei Übernahme angemeldet werden
Kreditkarte (VISA oder MasterCard) auf den Namen des Mieters für die Kaution
Eintritts- und Nationalparkgebühren
Die Gebühren für die namibischen Nationalparks sind nicht im Reisepreis enthalten. Sie zahlen sie vor Ort in Landeswährung, direkt am jeweiligen Gate, und zwar je Person und Tag sowie einmal je Fahrzeug. Auf dieser Route fallen sie am Fish River Canyon, im Namib-Naukluft-Park bei Sesriem und an den Etosha-Toren an. Halten Sie dafür Bargeld bereit – nicht an jedem Gate wird Kartenzahlung akzeptiert.
Gut zu Wissen:
Wann ist die beste Reisezeit in Namibia?
Namibia fasziniert das ganze Jahr über mit seinen spektakulären Landschaften, doch besonders zwischen April und Oktober entfaltet das Land seine ganze Schönheit. In dieser Trockenzeit genießen Sie klare Tage, angenehme Temperaturen und beste Bedingungen für Tierbeobachtungen im Etosha-Nationalpark, spannende Pirschfahrten sowie Wanderungen durch die Weiten des Damaralandes oder über die roten Dünen der Namib-Wüste.
Im namibischen Sommer (November bis März) erlebt das Land ein faszinierendes Farbspiel: Die Natur erblüht in frischem Grün, Gewitter tauchen die Landschaft in dramatisches Licht, und junge Wildtiere sorgen für unvergessliche Safari-Momente – ideal für Fotograf:innen und Naturfans, die das Besondere suchen.
Namibia begeistert mit seiner Vielfalt, herzlichen Begegnungen und der stillen Magie seiner endlosen Weite – ein Land, das entschleunigt und inspiriert.
Zahlen, Daten, Fakten zu Namibia
Geo:
Gesamtfläche Namibia ca. 825. thsd km², Einwohnerzahl ca. 3 Mio.
Klima:
Namibia zeichnet sich durch ein überwiegend trockenes, sonniges und sehr angenehmes Klima aus. Die Temperaturen im Flachland liegen im namibischen Winter (Mai bis September) tagsüber meist zwischen 20 und 25 °C, während die Nächte – vor allem in der Wüste – deutlich kühler und teilweise frisch werden können.
Im Sommer (November bis März) steigen die Temperaturen tagsüber auf 30 bis 35 °C, in manchen Regionen sogar darüber. Besonders im Norden und Osten kann es zu kurzen, teils kräftigen Regenfällen kommen.
Gesundheit:
Empfohlene Impfungen: Tetanus, Diphtherie, Hepatitis A/B, Typhus; evtl. Tollwut bei Aktivität in Wildnis
Währung:
Namibia-Dollar (NAD), an den Südafrikanischen Rand (ZAR) gebunden; beide Währungen akzeptiert; Währungsrechner
Ortszeit:
Central Africa Time (CAT) = UTC +2
Entfernung:
Luftlinie: ca.8500km (Frankfurt – Windhoek); Flugdauer: etwa 11–12Stunden Direktflug
Was gibt es bei der Einreise nach Namibia zu beachten?
Visumspflicht Ab 1.April2025: Visum/ e‑Visa on Arrival für deutsche Staatsbürger erforderlich (Touristenvisum, bis zu 90 Tage)
Kosten: ca. N$1600 (~80–90 €)
e-Visa-Beantragung Die e-Visa kann online beantragt werden. Mit diesem Visum können Sie Namibia während des Gültigkeitszeitraums verlassen und wieder einreisen, ohne ein neues Visum zu benötigen. Beantragen Sie das e-Visa direkt über die offizielle Website von NAMIBIA IMMIGRATION
Bitte informieren Sie sich in Vorbereitung zu Ihrer Reise rechtzeitig über etwaige Veränderungen.
Johannes Koch
Unser Reiseexperte Johannes Koch steht Ihnen gerne freundlich und kompetent für Ihre Rückfragen zur Verfügung