Selbstfahrertour Chile und Argentinien - Der Norden

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Im Allradfahrzeug durch kontrastreiche Landschaft

Erleben Sie die klarste Luft in der Atacama Wüste, die Kolonialstadt und Inkafestung Salta und Quilmes, die Farben der Siebenfarbenberge und schneeweißen Salzseen. Mediterran wird es in Cafayate, Tafi del Valle, Mendoza und in den Nationalparks Ischigualastu, Talampaya und Valparaiso.
ab 2.635,00 €

Von Santiago geht es nach Calama in den Norden Chiles. San Pedro de Atacama ist das erste Highlight Ihrer Tour und Ausgangspunkt für spannende Exkursionen in die trockenste Wüste der Welt. Geysire, Lagunen und ein Mondtal erwarten Sie. Ein kurzer Blick auf die weitere Route macht Sie neugierig auf mehr: Cerro de los Siete Colores, Salta, Ischigualasto und Talampaya Canyon sind die verheißungsvollen Namen der kommenden Stationen. Über den Paso de Jama und den großen Salzsee erreichen Sie Purmamarca am  Fuße des ‚Sieben Farben Berges‘.  Von Salta, der schönen Kolonialstadt, fahren Sie auf der legendären Ruta 40 durch Weinstädtchen Richtung Süden. Zum krönenden Abschluss erreichen Sie Valparaíso an der chilenischen Pazifikküste. Von hier ist es nur eine kurze Fahrt nach Santiago, wo Ihre kontrastreiche Reise endet. Wenn Sie Lust auf mehr haben: das chilenische Seengebiet, die Osterinsel oder Patagonien bieten tolle Verlängerungsmöglichkeiten.

Übernahme des Mietwagens am Flughafen von Calama und Fahrt nach San Pedro de Atacama (ca. 100 km). Auf dem Weg nach San Pedro können Sie einen Stopp im Regenbogental machen. Abends sollten Sie das Mondtal für einen unvergesslichen Sonnenuntergang besuchen.

Wenn Sie der Straße zum Paso Sico folgen und Sie die Höhe von 4.000 m abkönnen, ist die Fahrt über die Ruta 23 vorbei an den Dörfern Toconao und Socaire zu den Lagunen Meñiques und Miscanti empfehlenswert. Anschließend können Sie den Salar de Atacama besuchen. Rosa Anden-Flamingos und das gleißend weiße Salz des Sees sind wahre Highlights.  Abends in San Pedro können Sie in einem der gemütlichen Restaurants am Feuer unter freiem Himmel zu Abend essen.

Wenn Sie die Geysire El Tatio sehen möchten, müssen Sie noch vor der Morgendämmerung aufbrechen. Zum Sonnenaufgang sollten Sie oben auf dem 2,5 ha großen Geysirfeld ankommen, um die Sonne hinter den Bergen aufgehen zu sehen. Durch den krassen Temperaturunterschied vom Wasser zur Luft brodelt, dampft und spritzt es überall hoch aus den Löchern. Gönnen Sie sich einen kleinen Luxus danach: ein Thermalbad im Puritama Fluss bei 32 Grad Wassertemperatur. Nachmittags Sie z.B. das Museum in San Pedro de Atacama besuchen oder zur Inkastätte Pukara de Quitor wandern.

Von San Pedro bis zur Grenze sind es ca. 150 km auf Asphalt. Unterwegs haben Sie atemberaubende Ausblicke, z.B. auf den ca. 2.000 m unter Ihnen gelegenen ‚Salar de Atacama‘ auf der einen Seite und den perfekten Kegel des 5.916 m hohen Vulkans Licancabur auf der anderen Seite. Zweimal geht es über Passhöhen von 4.600 m. Dann passieren Sie die Salinas Grandes. Das Farbenspiel hier oben ist einfach grandios. Das strahlende Weiß des Salzes, dahinter schneebedeckte hohe Gipfel, und über all dem der tiefblaue Himmel – sagenhaft! Sie übernachten im malerischen Purmamarca. (ca. 450 km)

Am Vormittag, wenn die Sonne den Sieben Farben Berg am Rande der Stadt bestrahlt, ist das Farbenspiel wirklich beeindruckend! Ein kleiner Spaziergang durch Purmamarca lohnt sich, die Kirche und der Marktplatz sind sehenswert. Zu empfehlen ist auch ein Abstecher nach Norden zur Humahuaca-Schlucht. Alle Schattierungen von Rottönen leuchten Ihnen entgegen. In Tilcara befindet sich auf einem Hügel in der Mitte des Tales die rekonstruierte Indianerfestung Pucará. Nachmittags sind Sie in Salta, der am besten erhaltenen Kolonialstadt des Landes, die zu Recht den Beinamen trägt: „La Linda”, die Schöne. (ca. 160 km, ca. 280 km mit Abstecher nach Humahuaca)

Tag zur freien Verfügung in Salta. Zahlreiche Gebäude zeugen von der langen und wechselhaften Vergangenheit. Wer Lust hat, kann Seilbahn fahren, vom ‚Hausberg‘ Saltas hinunter in die Stadt.

Heute fahren Sie weiter nach Süden auf der Ruta 68 nach Cafayate. Wir empfehlen eine Weinprobe in einem traditionellen Weingut. (ca. 185 km)

Auf dem Weg nach Tafi überqueren Sie den Höhenpass Abra del Infiernillo (3.042 m). Hier vereinen sich das Tal von Tafi und die Calchaquies Täler. Im Osten sehen Sie immergrüne Weiden und Wälder, im Westen liegen Wüsten und Halbwüsten. In der Landschaft der Kakteen entdecken Sie heute Quilmes, eine alte Indianerfestung aus der Tafi-Kultur. (ca. 125 km)

Weiter geht es auf der Ruta 40 nach Süden nach Belén, einer kleinen von Bergen umrahmten Stadt. (ca. 270 km)

Weiterfahrt auf der Ruta 40. In der schönen Stadt Chilecito können Sie zu Mittag essen. Ihr Tagesziel, Villa Union, ist wunderschön am Fuße der Anden gelegen. In der Umgebung gibt es viele Weingüter. (ca. 330 km)

Höhepunkt heute: der berühmte Talampaya Canyon. Sie können eine kleine Wanderung durch ein sandiges Flusstal, welches von ca. 100 m hohen Felswänden umgeben ist, machen. Hier wachsen tausendjährige Johannisbrotbäume und man findet ebenso alte Petroglyphen, Zeugnisse alter Kulturen.  Übernachtung in San Agustin del Valle Fertil. (ca. 285 km plus Talampaya)

Es wird noch bunter im argentinische Mondtal (Valle de la Luna) im Ischigualasto Nationalpark (Weltnaturerbe). Ischigualasto ist für seine skurrilen Gesteinsformationen und Dinosaurierfunde berühmt. Sie wandern und fahren durch die bizarren, durch Erosion geformten, weißen Sandsteinformationen des Nationalparks. Der Besuch des Parks gleicht einer Zeitreise in die Frühgeschichte der Erde. Weitere Übernachtung in San Agustin del Valle Fertil. (2 x ca. 90 km plus Ischigualasto)

Weiterfahrt nach Süden. Am Nachmittag Ankunft in Mendoza, der argentinischen Hauptstadt des Weines. Den Abend können Sie in einem der zahlreichen Restaurants mit den weltbesten Weinen ausklingen lassen. (ca. 390 km)

Heute haben Sie Gelegenheit Mendoza auf eigene Faust zu erkunden und einen Ausflug in die umliegenden Weingüter zu machen. 

Fahrt durch atemberaubende Andenlandschaft nach Chile. Auf dem Weg haben Sie vom Wintersportort Portillo einen einmaligen Ausblick auf die Viertausender Ojos de Agua und La Parva sowie auf den Bergsee Laguna del Inca. Kurz vor der chilenischen Grenze befindet sich die natürliche Brücke „Puente del Inca“. Der Höhepunkt des Tages ist die Aussicht auf den Aconcagua, mit 6.957 m der höchste Berg des amerikanischen Kontinents. Am Nachmittag erreichen Sie Valparaíso am Pazifik. (ca. 400 km)

In der Heimatstadt des Dichters Pablo Nerudas können Sie mit der berühmten Seilbahn fahren und das Treppenviertel, den Hafen und den Plaza Sotomayor besichtigen. Erleben Sie die Magie dieser Stadt! Am Nachmittag können Sie einen Abstecher nach Vina del Mar machen.

Fahrt von Valparaíso nach Santiago (ca. 120 km). Die Reise endet mit der Abgabe des Mietwagens am Flughafen.

Termine & Preise

Saison                                                Preis pro Person
01.10.2017-31.12.2018                     € 2.635,-

*Preise über Weihnachten und Silvester auf Anfrage.

Teilnehmerzahl: 2 Personen

Leistungen:

  • 16 Übernachtungen im Doppelzimmer in ausgewählten Hotels
  • Tägliches Frühstück
  • 17 Tage Mietwagen der Kategorie SK 4x4 (z.B. Suzuki Jimny) inklusive freier Kilometer, Vollkaskoversicherung ohne Selbstbeteiligung (gilt nicht für Reifen und bei Überschlag), Einweggebühr Calama-Santiago, kostenlosem 2. Fahrer und Flughafengebühren
  • Mietwagen-Genehmigung für Argentinien
  • Kartenmaterial
  • Telefonische Notfall-Betreuung

Nicht inklusive: Flüge (optional buchbar), Aktivitäten, Eintrittsgelder,  Reisenebenkosten für Getränke, zusätzliche Verpflegung, Trinkgeld, persönliche Ausgaben, Kraftstoff, Bußgelder und Parkplatzgebühren, Autobahngebühr für Santiago (TAG; pauschal ca. € 30,-)

 

Mietwagen:       
Optionale Upgrades:
Kategorie SK+ 4x4 z.B. Suzuki Vitara                              + € 130,- pro Person
Kategorie S 4x4 Mittel z.B. Suzuki Grand Nomade:         + € 260,- pro Person

Flüge:
Gerne bieten wir für Ihren Wunschtermin die passenden Flüge an.
Mit LAN oder Air France (via Paris) ab/bis Frankfurt an/ab Santiago de Chile ab € 995,-
Inlandsflug ab Santiago bis Calama ab € 149,-. Kombi-Tickets z.B. LAN-Pass auf Anfrage.

Das müssen Sie wissen:
Dies ist eine Reise in extremen Regionen mit zum Teil sehr starken Höhenunterschieden. Die Straßen sind teilweise Schotterpisten, aber mit einem Allradfahrzeug in der Regel gut befahrbar. Wir empfehlen Ihnen dennoch Ihre Fahrweise den Straßenverhältnissen anzupassen und jede Tankmöglichkeit wahrzunehmen.
Bei extremen Witterungsverhältnissen in den Wintermonaten Juni bis August kann der Pass zwischen Mendoza und Santiago, der die Hauptverbindung zwischen Nordargentinien und Nordchile darstellt, kurzfristig geschlossen werden. Es kann dann sein, dass wir den Reiseverlauf kurzfristig umstellen müssen.



CHILE

Einreise: Mit noch mind. 6 Monate gültigen Reisepass
Geo: 755.696 qkm,  ca. 16,6 Mio. Einwohner
Klima: Nordchile/Region Atacama: Wüstenklima, trocken und heiß
Zentralchile: gemäßigtes Klima
Patagonien: Im dortigen Sommer tagsüber warm bis 25 Grad mit nächtlichen Abkühlungen bis unter 10 Grad, im äußersten Süden in Feuerland dagegen ist es fast arktisch und kühl, schnelle und häufige Wetterumschläge sind hier eher die Regel.
Beste Reisezeit: Nordchile: ganzjährig
Zentralchile: Oktober-März
Beste und einzige Reisezeit im Süden ist der Sommer (Oktober-März) mit milderen Temperaturen und langen Tagen.
Gesundheit: Gelbfieberimpfung nur bei Einreise aus Infektionsgebieten auf die Oster-Inseln vorgeschrieben. Es werden Impfungen gegen Tetanus, Diphterie und Hepatitis A empfohlen, eine Malariaprophylaxe ist nicht notwendig, da Chile malariafrei ist.
Geld: Chilenischer Peso (CLP)
1 EUR = 735,11 CLP (Okt 2017)
Ortszeit: MEZ – 5 Stunden
Entfernung: Frankfurt – Santiago: 12.020 km


ARGENTINIEN

Einreise: mit noch mind. 3 Monate gültigen Reisepass
Geo: 2.780.400 qkm mit ca. 40,1 Mio. Einwohnern
Klima: Norden: Subtropisch bis tropisches Klima
Zentralargentinien: Gemäßigtes Klima
Patagonien: Im dortigen Sommer tagsüber warm bis 25 Grad mit nächtlichen Abkühlungen bis unter 10 Grad, im äußersten Süden in Feuerland dagegen ist es fast arktisch und kühl, schnelle und häufige Wetterumschläge sind hier eher die Regel.
Beste Reisezeit: Nach Argentinien kann man ganzjährig reisen, mit Ausnahme von Patagonien: Beste und einzige Reisezeit im Süden ist der dortige Sommer (Oktober-März) mit milderen Temperaturen und langen Tagen.
Gesundheit: Neben den Standardimpfungen entsprechend den Empfehlungen des Robert-Koch-Instituts wird eine Impfung gegen Hepatitis A empfohlen. Gelbfieberimpfungen werden bei Besuchen in folgenden Orten empfohlen: Formosa, Misiones, Chaco, Corrientes, Jujuy, Salta, Iguazu N.P.
Geld: Argentinischer Peso (ARS)
1 EUR = 20,60 ARS (Okt 2017)
Ortszeit: MEZ – 4 Stunden
Entfernung: Frankfurt – Buenos Aires 11.490 km

Ort Nächte Hotel Landeskategorie
San Pedro de Atacama 3 La Casa de Don Tomás ***+
Purmamarca 1 Los Colorados ***
Salta 2 Hotel La Candela ***+
Cafayate 1 Hotel Vinas de Cafayate ***+
Tafi del Valle 1 Hotel Mirador del Tafi ***
Belén 1 Hotel Belén (Superior Zimmer) ***
Villa Union 1 Hotel Pircas Negras ***+
San Agustin del Valle Fertil 2 Hosteria Valle Fertil ***
Mendoza 2 Hotel Casa Lila ***
Valparaiso 2 Hotel Acontraluz ***+
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Unsere Reisespezialistin Nicole Leisch beantwortet Ihre Fragen kompetent und freundlich und berät Sie gerne persönlich!

T: 040-328 92 68 84

E: nleisch@takeoffreisen.de

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